Ein Ausflug im neuen BMW M6 Cabrio

Vor 40 Jahren gegründet, steht die M GmbH heute gut da. Entsprechend Solvenz vorausgesetzt, kann der Kunde derzeit zwischen sieben M-Modellen wählen. Neu im Sortiment ist das M6 Cabrio, mit dem wir unterwegs waren

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Von
  • Gregor Hebermehl
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Garching, 25. Mai 2012 – Vor 40 Jahren gegründet, steht die M GmbH heute gut da. Die ab Werk getunten BMW sind weltweit gefragt. Entsprechend Solvenz vorausgesetzt, kann der Kunde derzeit zwischen sieben M-Modellen wählen. Neu im Sortiment ist das M6 Cabrio, mit dem wir unterwegs waren.

Das M6 Cabrio bleibt der eleganten Linie der 6er-Reihe zwar grundsätzlich treu, hebt sich aber doch mit einer ordentlichen Portion optischer Sportlichkeit von seinen Modellgeschwistern ab. So sitzt erstmals in der typischen BMW-Niere ein kleines M6-Logo. Auffälliger sind da schon die großen Front-Lüftungsöffnungen. In den vorderen Kotflügeln sitzen die markanten M-Kiemen und wegen der um drei Zentimeter verbreiterten Spur sind die Radhäuser etwas kräftiger ausgestellt. Das Typenschild am Heck lässt sich zwar abbestellen, doch durch den Diffusor und die beiden Doppelendrohre bleibt der Wagen eindeutig als stärkster 6er zu erkennen. Wer auf zurückhaltende Eleganz gesteigerten Wert legt, wird mit diesem Auto wohl eher nicht glücklich.

Ein Ausflug im neuen BMW M6 Cabrio (32 Bilder)

Das neue BMW M6 Cabrio

Der Innenraum des neuen M6 Cabrios wirkt, wie bei allen 6ern, modern und hochwertig. Ganz neu ist das M-Lenkrad: Vom kleinen runden Pralltopf in der Mitte strecken sich drei schlanke Speichen nach außen. Die mittlere Strebe wird als Aluminium-Doppelspeiche ausgeführt. Mit seinen gewölbten Oberflächen sieht das neue Steuerrad schick aus – es wird nach und nach auch in den anderen M-Modellreihen eingeführt.

Das Dach des Viersitzers lässt sich bei Geschwindigkeiten bis 40 km/h in 19 Sekunden öffnen und in 24 Sekunden wieder schließen. Das können billigere Modelle manchmal deutlich schneller, als Beispiel sei hier das VW Golf GTI Cabrio genannt. Ein Windschott kostet dreiste 380 Euro Aufpreis – und das in einem Wagen, bei dem Voll-LED-Frontscheinwerfer zum Serienumfang gehören.