Der amerikanische Insignia

Der Chevrolet Malibu ist in den USA bereits seit den 60er-Jahren eine feste Größe. Nun kommt der "mid-size sedan" in seiner achten Generation nun auch nach Deutschland. Wie fährt sich das Weltauto?

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Dreieich bei Frankfurt, 31. August 2012 – Der Chevrolet Malibu ist in den USA bereits seit den 60er-Jahren eine feste Größe. Der "mid-size sedan" kommt in seiner achten Generation nun auch zu uns.

Gebaut wird der neue Malibu in China, Korea und den USA. Aber auch wenn der Malibu aus Übersee kommt, ist er nicht typisch amerikanisch. Die Optik ist ein Amalgam: Die Front erinnert an den Opel Insignia, der auf der gleichen Plattform basiert. Dagegen gemahnt das Heck mit den vier charakteristischen Leuchten an den Camaro. Mit 4,87 Meter Länge gehört der Malibu zu den größten Vertretern der Mittelklasse, er liegt gleichauf mit der Mercedes E-Klasse.

Der amerikanische Insignia (17 Bilder)

Der Chevrolet Malibu ist seit Juli 2012 auf dem deutschen Markt.

Den Malibu bietet Chevrolet gerade mal in zwei Motorisierungen an: Neben einem 2,4-Liter-Ottomotor mit 167 PS gibt es noch einen 2,0-Liter-Diesel mit 160 PS. 90 Prozent der Verkäufe sollen auf den Selbstzünder entfallen – wegen der hiesigen Dieselvorliebe in der Mittelklasse eine plausible Annahme. Wer versucht, mit dem Benziner-Malibu hinter dem Diesel herzukommen, der kennt einen weiteren Grund: Der Benziner fällt trotz ähnlicher Leistungsdaten sehr deutlich zurück. Wenn der Fahrer des Diesel-Malibu vor einem Gas gibt, muss man auf jeden Fall vom sechsten in den vierten Gang zurückschalten. Und auch dann kommt man auch nicht ansatzweise hinterher.