[Update] Rückruf: Aktuelle Mercedes A-Klasse mit Airbag-Problemen

Wegen Problemen mit dem Beifahrer-Airbag muss der Autobauer Daimler die aktuelle A-Klasse zurückrufen. Alle Modelle, die von Juni bis Dezember 2012 produziert wurden, müssen zurück in die Werkstatt

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(Bild: Hersteller)

Wegen Problemen mit dem Beifahrer-Airbag muss der Autobauer Daimler die aktuelle A-Klasse zurückrufen. Alle Modelle, die von Juni bis Dezember 2012 produziert wurden, müssen zurück in die Werkstatt, wie ein Daimler-Sprecher am Dienstag in Stuttgart sagte. Bei dem Kompaktwagen ist demnach die Perforation für den Beifahrer-Airbag fehlerhaft verarbeitet, so dass sich der Luftsack bei einem Unfall nicht richtig entfalten könnte. Kunden seien aber noch nicht zu Schaden gekommen, betonte der Sprecher. Allein in Deutschland sind ihm zufolge rund 6000 Fahrzeuge betroffen. Die Gesamtzahl aller betroffener Wagen nannte der Konzern nicht. Die Reparatur ist für Kunden kostenlos und dauert etwa dreieinhalb Stunden. Die Prüfung, ob überhaupt ein Fehler vorliegt, beansprucht Daimler zufolge 15 Minuten. (dpa)

Nach dem Rückruf der neuen A-Klasse gibt der Autobauer Daimler Entwarnung für andere Fahrzeuge. Weitere Modelle von Mercedes-Benz seien nicht betroffen, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Die Stuttgarter hatten zuvor Tausende Kompaktwagen wegen Airbag-Problemen zurück in die Werkstatt beordern müssen. Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) sind deutschlandweit 6174 Autos betroffen. Weltweite Zahlen nannte Daimler nicht.

Erst Anfang Mai hatte BMW wegen defekter Beifahrer-Airbags 220.000 Autos seiner 3er-Reihe zurückgerufen. Die defekten Bauteile des japanischen Zulieferers Takata hatten bereits bei Toyota, Nissan und Honda einen Massenrückruf ausgelöst. Im aktuellen Fall ist Takata nach dpa-Informationen allerdings nicht der Zulieferer. (dpa) (mfz)