Ford: Produktion des Focus Electric gestartet
Im saarländischen Saarlouis ist am Mittwoch die Produktion des rein batteriebetrieben Ford Focus für den europäischen Markt angelaufen. Das Elektroauto mit einer Reichweite zwischen 100 und 162 Kilometern soll von Juli an in Deutschland auf den Markt kommen
Im saarländischen Saarlouis ist am Mittwoch die Produktion des rein batteriebetrieben Ford Focus für den europäischen Markt angelaufen. Das Elektroauto mit einer Reichweite zwischen 100 und 162 Kilometern soll von Juli an in Deutschland auf den Markt kommen. Die Elektrovariante des Focus läuft bereits seit Ende 2011 im US-Bundesstaat Michigan vom Band.
Der 107-kW-Elektromotor wird von einem Lithium-Ionen-Akku mit Strom versorgt. Wird der leere 23-kWh-Akku drei Stunden mit dem integrierten 6,6-kW-Ladegerät aufgeladen, soll der Focus genügend Energie für 100 Kilometer haben. Die volle Reichweite von maximal 162 Kilometern wird mit einem 16 Ampere-Netzteil nach sieben Stunden erreicht, mit 32 Ampere soll es drei bis vier Stunden dauern. Ford verspricht zudem, dass der E-Focus 95 Prozent der kinetischen Energie, die beim Bremsen freigesetzt wird, zur Ladung des Akkus nutzt.
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Der Ford Focus Electric soll im Juli auf den Markt kommen.
Die Leistung des E-Motors von 107 kW (145 PS) würde für mehr als die 135 km/h Höchstgeschwindigkeit reichen, doch der E-Focus regelt spätestens bei diesem Tempo ab. Da in Europa mit Ausnahme von Polen, Bulgarien und Deutschland ohnehin nicht schneller gefahren werden darf, ist das durchaus sinnvoll.
Der neue Focus Electric wird innerhalb der Ford-Familie nicht lange das einzige Auto mit E-Motorunterstützung bleiben. Im nächsten Jahr sollen zwei Hybrid-Modelle folgen. Der Ford Mondeo, der ja mit reichlich Verspätung auf zu den Händlern rollt, kommt ebenso mit Hybridantrieb auf den Markt wie der C-Max. Letzterer kommt als Plug-in-Hybrid. Offen ist derzeit noch, was die neuen Modelle kosten werden.
(mit Material der dpa)
(mfz)