Carsharing mit Elektro-Dreirad von Toyota

Toyota City hat für den japanischen Autoriesen Toyota eine ähnliche Funktion wie die Autostadt in Wolfsburg für Volkswagen. Hier ist nicht nur die Konzernzentrale, sondern Toyota probiert auch neue Verkehrskonzepte aus – mit einem Dreirad.

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  • dpa

Der japanische Automobilkonzern Toyota treibt sein neuartiges Elektrofahrzeug auf drei Rädern weiter voran. Das Elektrodreirad i-Road soll vom kommenden Jahr an im Carsharing-Dienst "Ha:mo Ride" am Firmensitz Toyota City zum Einsatz kommen. Das kündigte Toyota am Mittwoch auf der Elektronikmesse Ceatec in Chiba in der Nähe von Tokio an. In dem Dreirad kann neben dem Fahrer noch ein Passagier sitzen. Das Konzeptfahrzeug wurde erstmals auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon der Öffentlichkeit vorgestellt.

Dreirad mit geschlossener Fahrerkabine: Konzeptauto Toyota i-Road.

(Bild: Toyota)

Das Elektroauto i-Road ähnelt einem Motorrad. Fahrer und Beifahrer sitzen allerdings in einer geschlossenen Fahrerkabine, so dass sie keinen Helm tragen müssen. Im Gegensatz zu klassischen Zweirädern muss der Fahrer das Fahrzeug im Stand oder bei geringen Geschwindigkeiten auch nicht selbstständig mit den Füßen stabilisieren. Bei der Fahrt in einer Kurve berechnet ein elektronisches Steuergerät die erforderliche Neigung und legt das Fahrzeug in die Kurve, um der Zentrifugalkraft entgegenzuwirken.

Mit einer aufgeladenen Lithium-Ionen-Batterie kann der i-Road nach Angaben von Toyota bis zu 50 Kilometer weit fahren. Der Akku lasse sich an jeder haushaltsĂĽblichen Steckdose in drei Stunden aufladen.

Auf der Ceatec demonstrierte Toyota auĂźerdem, wie ein Elektrofahrzeug ohne Kabelverbindung aufgeladen werden kann. DafĂĽr muss das Auto exakt ĂĽber einer Ladeplatte geparkt werden. Bei dem induktiven Laden wird ein elektromagnetisches Feld aufgebaut, um die Energie von der Ladeplatte auf dem Boden in ein GegenstĂĽck am Unterboden des Autos zu ĂĽbertragen und die Batterie in dem Fahrzeug aufzuladen. (vbr)