Pixelpark sieht positive Effekte der Restrukturierung
Für das Geschäftsjahr 2008 steht unter dem Strich aber offenbar ein Fehlbetrag, den das Unternehmen wohl erst am 12. Mai beziffert. Der Umsatz des Internetdienstleisters sank nach vorläufigen Daten auf 43,6 Millionen Euro.
Der Internetdienstleister Pixelpark kämpft weiter um seine Sanierung. Die Ergebnisse der im Herbst begonnenen "durchgreifenden Restrukturierung" sollen in diesem Jahr sichtbar werden, teilte das Unternehmen am Freitag in Berlin mit. Für 2009 plane der Vorstand derzeit mit einem positiven Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Im Geschäftsjahr 2008 hätten die gesunden operativen Firmenteile Verluste aus anderen Teilen und stark gestiegenen Kosten nicht ausgleichen können. Vorgenommen worden seien hohe Wertberichtigungen von elf Millionen Euro. Der Umsatz sank nach vorläufigen Daten auf 43,6 Millionen Euro (Vorjahr: 47,3 Millionen Euro).
Die Verkleinerung der Konzernholding von 54 auf elf Beschäftigte, Einsparungen bei Sachkosten und der Verkauf von Unternehmensteilen hätten zum Jahresende 2008 erste positive Effekte gezeigt, hieß es. Die vollständige Bilanz soll am 12. Mai vorgelegt werden. Pixelpark war im vergangenen Jahr in Turbulenzen geraten. Im September legte Vorstandsvorsitzender Michael Riese sein Amt wegen unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung nieder. Ihm folgte Horst Wagner. Das 1991 gegründete Unternehmen war 1999 an die Börse gegangen und zwischenzeitlich ein Star am Neuen Markt. Pixelpark geriet 2001 in eine Krise und musste schon einmal saniert werden. (dpa) / (pmz)