Wohlfühlatmosphäre
Bentleys Flying Spur bietet nach seiner Überarbeitung außer einer erneuerten Auswahl an Interieur-Ausstattungen auch deutlich mehr Kraft, eine neue Wandlerautomatik und Fahrwerksverbesserungen im Detail. Das steigert die Fahrfreude
München, 13. Januar 2014 – Auch nach 15 Jahren Zugehörigkeit zum Volkswagen-Konzern hat Bentley noch einen Ruf als Edelschmiede, obwohl die Produktion seither gewachsen ist, gilt die Marke noch immer als hoch exklusiv. Im Vergleich zu einem Audi A8, BMW 7er oder einer Mercedes S-Klasse schafft der Flying Spur eine ganz eigene Wohlfühl-Atmosphäre. Der Unterschied zur deutschen Luxuskonkurrenz ist in etwa wie der zwischen einem Anzug von der Stange und maßgeschneidertem Zwirn. Nun hat Bentley den Flying Spur grundlegend überarbeitet, Leistung und Drehmoment gesteigert, einen Achtstufen-Wandler eingebaut und selbstverständlich auch noch die Zahl der Individualisierungsmöglichkeiten in astronomische Dimensionen gehoben.
Lack und Leder in großer Auswahl
Bei Bentley spielen individuelle Wünsche eine übergeordnete Rolle. Entsprechend unermesslich scheinen die Möglichkeiten: Über 100 Lacktöne und 14 Ledersorten stehen zur Wahl. Dazu kommt eine reiche Auswahl an erlesenen Holzfurnieren, edlen Teppichen, verschiedenen Ziernähten, Stickerei und vielem mehr. Auch auf der Zubehörliste: Eine 1100 Watt starken Highend-Soundanlage samt Subwoofer, eine so genannte "Bentley Connectivity Unit" mit Internetzugang, fahrzeugeigenem WLAN-Hotspot sowie DVD-Anlage inklusive zwei Zehn-Zoll-Monitoren im Fond oder ein neun Liter fassendes Kühlfach für die hintere Mittelkonsole.
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Bentley hat die bereits seit 2005 gebaute Luxus-Limousine nach 2009 ein zweites Mal überarbeitet.
Damit die Käufer, die vor allem aus den USA und immer häufiger aus China und dem Mittleren Osten stammen, weiterhin bei Laune bleiben, hat Bentley den seit 2005 gebauten Flying Spur nach 2009 ein zweites Mal überarbeitet. Auch wenn man es nicht sieht: Allein im Innenraum kommen laut Hersteller 600 neue Teile zum Einsatz. Lediglich die Sonnenblenden, die Türgriffe, die Armlehnen und einige Schalter an der Armaturentafel wurden unverändert beibehalten. Zehn Quadratmeter Holzfurnier werden jetzt verlegt, sogar die Türsäulen und der Dachhimmel sind mit Leder bezogen.
Bentleys kräftigste Limousine
14 elektrisch steuerbare Verstellmöglichkeiten dürften es jedem ermöglichen, eine angenehme Sitzposition zu finden. Hinten stehen eine dreisitzige Rückbank oder zwei Einzelsitze zur Wahl. Das Platzangebot ist fürstlich, bequemes Reisen garantiert. Damit die Insassen möglichst wenig von den Fahrgeräuschen mitbekommen, wurde die Kabine rundum mit aufwendiger Akustikdämmung versehen. So ist der Fahrzeugboden zusätzlich verkleidet, die Türen sind mit einer zusätzlichen Lage schallschluckender Matten ausgestattet und alle Scheiben bestehen aus mehrschichtigem Akustikglas.
In die Scheinwerfer des markanten Vieraugengesichts sind jetzt LED-Tagfahrlichter integriert, der engmaschige Kühlergrill steht steiler als bislang und der untere Lufteinlass zieht sich nun einteilig über die gesamte Fahrzeugfront. Deutlicher emanzipiert sich der Flying Spur von Coupé und Cabrio durch die völlig umgestaltete Heckpartie. Die Rückleuchten sind stärker in die Breite gezogen, der Kofferraumdeckel sitzt niedriger und wirkt damit weniger wuchtig. Dadurch ist das Gepäckraumvolumen von 475 auf 447 Liter gesunken.