Drangeblieben: TomTom Rider 4,2 Vibrationsverschleiß

Die Vibrationsschäden der alten TomTom-Halterung haben genervt. Die aktuelle Generation behebt den Fehler brechender Scharnierbolzen, verschleißt auf einem vibrierenden Motorrad jedoch immer noch sichtbar stark

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„Wir bleiben für Sie dran“, sagen Medienmenschen viel zu oft und machen es viel zu selten, hat die Sendung „Was mit Medien“ im Deutschlandfunk die Tage zu Recht bemerkt. Deshalb möchten wir zumindest an den Dingen dranbleiben, die uns noch als offen einfallen. Hinweise immer gern genommen.

Oben Abriebstaub der Vibrationsschleifung inklusive eingefressenem TomTom-Logo. Unten deutliches Pitting an den Kontaktflächen.

(Bild: Clemens Gleich)

Erster Kandidat ist das Motorrad-Navi TomTom Rider in der aktuellen Generation mit 4,2-Zoll-Touchscreen, vor allem aber mit neuer Halterung. Nach knapp 1000 Kilometern auf der KTM 690 Duke gerüttelt halten die neu konstruierten, geschraubten Bolzen immer noch. Es zeigt sich durch das Spiel der Befestigung ein bemerkenswerter Abrieb: Das TomTom-Logo der Halterung fräst sich ins Polycarbonat des Geräts. Aus Erfahrung mit der alten Halterung: Dieser Verschleiß im Plastik ist unschön, aber unkritisch, weil genügend Material vorhanden ist.

Unten Plastikstaubansammlung an der Halterung. Oben erkennbarer Verschleiß an den Spitzen der federbelasteten Stiftkontakte.

(Bild: Clemens Gleich)

Für die Praxis relevanter ist der Verschleiß an den Kontaktflächen am Gerät für die federbelasteten Stiftkontakte der Halterung, an denen Bordstrom anliegt. Die fressen kleine Löcher in die Kontakte, was auf Dauer zu Unterbrechungen oder gar komplettem Ausfall der Stromversorgung führt (das Gerät läuft auf Akku weiter).

Eine mögliche Linderung des Problems im konkreten Fall „Einzylindermotorrad“ könnte die auf vier Gummihülsen gelagerte Trägerplatte sein, die KTM in den Powerparts für Navi-Halter anbietet. Bitte um Rückmeldung unter zweirad@heise.de: Sollen wir das ausprobieren? (cgl)