Bericht: Massenproduktion der "iWatch" beginnt – und sie wird groß

Einer US-Medienmeldung zufolge startet die Herstellung von Apples Computeruhr in den nächsten Wochen. Auslieferung soll im Oktober sein. Auch über den möglichen Aufbau der "iWatch" gibt es neue Details.

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Einem Bericht der amerikanischen Nachrichtenagentur Reuters zufolge hat wird Apple ab Juli mit der Massenproduktion seiner Computeruhr "iWatch" beginnen. Der Auftrag sei an den Fertiger Quanta gegangen, der auch bereits eine Probeproduktion durchführe. 50 Millionen der Uhren sollen demnach im ersten Jahr verkauft werden – eine hohe Zahl, wenn man bedenkt, dass Apple etwa im Jahr 2013 rund 71 Millionen iPads absetzte.

Quellen der Nachrichtenagentur gaben außerdem an, dass die Uhr vermutlich 2,5 Zoll groß sein wird und ein "leicht rechteckiges" Aussehen habe – bislang hatten Beobachter eher ein rundes Modell erwartet. Die Uhr soll dennoch eine gebogene Form aufweisen. Bedient wird sie über einen Touchscreen, zudem sei eine drahtlose Lademöglichkeit angedacht. Der Bildschirm wird angeblich zunächst exklusiv von LG geliefert.

Grobes Mockup eines Blogers zum Größenvergleich: Die iWatch wäre nicht klein.

(Bild: Levis Dorigo )

Die New York TImes, das renommierte IT-Blog Recode sowie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei hatten zuvor bereits gemeldet, dass das vierte Quartal beziehunsgweise der Oktober Auslieferungstermin werde.

Reuters glaubt außerdem, dass die Uhr über einen Sensor zum Messen des Pulses verfügt. Die iWatch soll einige Aufgaben nur mit einem gekoppelten iPhone erledigen können, etwa Textnachrichten oder Sprachchats. Ein 2,5-Zoll-Display wären nicht klein: Samsungs Galaxy Gear hat in ihre aktuellen Inkarnation eine Bildschirmdiagonale von 1,63 Zoll. (bsc)