Gefälliger transportieren

Die meisten Fiat DoblĂł arbeiten als Kastenwagen in Handel, Handwerk und Gewerbe. Mit der zweiten Generation offerierte Fiat seit 2010 den Kasten in einer Kombi-Version fĂĽr Familien und Freizeit-Nutzer. Die jĂĽngste umfassende Ăśberarbeitung soll vor allem diese Zielgruppen ansprechen

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Von
  • JĂĽrgen Wolff
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Turin, 4. Februar 2015 – Vom Fiat Dobló hat Fiat seit der Markteinführung vor fünfzehn Jahren still und leise rund 1,4 Millionen Stück verkauft. Die meisten davon als Kastenwagen für Handel, Handwerk und Gewerbe, wo man seine hohe Zuladung und das optionale Hochdach schätzt. Mit der zweiten Generation offerierte Fiat seit 2010 den Kasten in einer Kombi-Version für Familien und Freizeit-Nutzer. Die jüngste umfassende Überarbeitung soll vor allem diese Zielgruppen ansprechen.

Statt des eher schmalen Kühlergrills grinst einen nun ein breiter Lufteinlass an. Er zieht sich jetzt bis unter die Scheinwerfer links und rechts. Angeboten wird der in der Türkei gebaute Wagen mit zwei verschiedenen Längen und wahlweise auch mit Hochdach. Der Innenraum ist nun klarer und übersichtlicher geworden, ohne an Flexibilität eingebüßt zu haben. Bis zu sieben Sitzplätze sind erhältlich. Der Kombi ist zu Preisen zwischen 17.600 und 24.850 Euro ab März in drei Ausstattungsvarianten erhältlich.

Gefälliger transportieren (19 Bilder)

Der Fiat Doblo tritt gegen VW Caddy und Co. an.

(Bild: Fiat (alle))

Zu den großen Pluspunkten des Dobló zählt das Platzangebot. Vorne haben selbst lange Passagiere kein Problem. Der Zustieg in die zweite Reihe ist dank der hinteren Schiebetüren rechts und links sehr bequem. Wer will, der kann sich mit dem optionalen Hochdach zusätzliche 27 Zentimeter Raum verschaffen. Die reichlichen Fensterflächen im Hochdach schaffen einen hellen und luftig wirkenden Innenraum. Laut Fiat hat auch der überarbeitete Dobló 23 Staufächer und Ablagen.

Handwerklich rustikal wirken auch die im Kombi verbauten Materialien: Hartplastik rundum, Filz am Dachhimmel. Die Flächen lassen sich so relativ einfach sauber halten, manche Teile – wie etwa die Türverkleidungen – verkratzen allerdings ziemlich schnell. Die Bedienung ist einfach, die Rundinstrumente für Drehzahl und Geschwindigkeit allerdings so klein, dass sie mitunter schwer ablesbar sind. Die Vordersitze lassen sich weit zurück schieben, selbst dann ist in der zweiten Reihe noch akzeptabel Platz für die Knie. Weniger akzeptabel fallen die kurze Sitzauflage aus. Zudem bieten die Sitze sowohl vorne wie hinten wenig Seitenhalt.