"iPhone 6s" wird wohl etwas dicker
Vermutlich durch den Einbau der neuen Force-Touch-Technik müssen Kunden mit etwas voluminöseren neuen Apple-Smartphones rechnen. Das zeigen Bilder fertigmontierter Geräte.
(Bild: MacRumors)
Gerüchte, dass Apples "iPhone 6s" und "6s Plus" etwas dicker ausfallen könnten, gab es schon länger. Nun sind Bilder fertigmontierter Geräte mit Messwerten aufgetaucht, die dies zu bestätigen scheinen. Das vergrößerte Volumen fällt auf den ersten Blick allerdings nicht auf, schreibt MacRumors.
Möglicherweise neue Hüllen notwendig
So soll das "iPhone 6s" 7,08 Millimeter dick sein, während das aktuelle iPhone 6 eine Dicke von 6,9 Millimeter aufweist. Bei Höhe und Breite werden die Werte 138,19 und 67,68 Millimeter erreicht – aktuell betragen sie 138,1 und 67 Millimeter.
Die Änderungen dürften nicht dazu führen, dass man die meisten iPhone-6-Hüllen wegwerfen muss – diese sind zumeist mit Toleranzen gefertigt, die dies verkraften. Besonders enge Cases müssen aber angepasst werden. Grund für die Größenänderung sind offenbar zwei Neuerungen: So soll Apple das Gehäuse intern verstärkt haben, um Biegeprobleme zu vermeiden. Zudem verbaut Apple vermutlich seine neue Force-Touch-Technik zur leichteren Bedienung – auch diese benötigt etwas mehr Platz.
Kamera nicht mehr vorstehend?
Abzuwarten bleibt, ob die Größenänderung auch dazu führt, dass Apple dem "iPhone 6s" wieder eine Kamera gönnt, die nahtlos mit der Gehäuserückseite abschließt. Aktuell schaut sie etwas hervor, was das Gerät auf dem Rücken liegend leicht wippen lässt. 9to5Mac meldet unterdessen, dass Apple bei den neuen iPhones wie erwartet das stabilerer 7000er-Aluminium verbauen wird. Zudem werde es weiterhin Einsteigergeräte mit nur 16 GByte Speicherplatz geben. (bsc)