Lunar XPrize: Flug zum Mond gebucht
Die Google-Lunar-XPrize-Teilnehmer "Part Time Scientists" haben ihren Raketenstart vertraglich fixiert. Neu an Bord ist ein Experiment zum Lasersintern von Mondregolith – und Audi als Technologiepartner.
(Bild: Alex Adler, Part Time Scientists)
- Anika Kehrer
Vertrag fĂĽr Raketenstart abgeschlossen
Was nach formalem Akt klingt, gilt in Raumfahrtkreisen als wichtiges Zeichen: Erst mit vertraglicher Buchung eines Raketenslots wird einem geglaubt, dass eine Mission tatsächlich stattfinden wird. Diese Buchung haben die PTScientists, letztes deutsches Teilnehmerteam am Google Lunar XPrize, für Ende 2017 vorgenommen. Bis Ende 2016 musste das Team – nach dem 750.000-Dollar-Gewinn aus dem Wettbewerbszwischenpreis Anfang 2015 (Make berichtete) – zwangsläufig einen Vertrag vorlegen, weil es sonst aus dem XPrize-Rennen geflogen wäre.
(Bild:Â Foto: PTScientists)
Der Vertrag habe auch symbolische Bedeutung, versichert Technikchef Karsten Becker. "Es gibt in der Raumfahrt viele, die der Meinung sind, dass etwas nicht passiert, solange die Rakete nicht gebucht ist. So eine Buchung ist ein Riesending." Sie schreiben sich heute "PTScientists" statt wie in den Anfängen "Part Time Scienstists", da man mittlerweile nicht mehr nur in Teilzeit am Projekt arbeitet.
Rover Lunar Quattro (18 Bilder)

(Bild: AUDI AG)