IAA 2017: Weniger Besucher als 2015

Die Internationale Automobilausstellung (IAA) hat 2017 weniger Besucher gehabt als vor zwei Jahren. Wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilte, wurden bis Sonntag, dem letzten Tag der Messe, bis 15 Uhr 810.000 Besucher gezählt

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IAA 2017

(Bild: VDA)

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  • dpa

Auf der IAA 2017 waren weniger Besucher als 2015. Der VDA ist dennoch zufrieden.

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Die Internationale Automobilausstellung (IAA) hat 2017 weniger Besucher gehabt als vor zwei Jahren. Wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilte, wurden bis Sonntag, dem letzten Tag der Messe, bis 15 Uhr 810.000 Besucher gezählt. Die Ausstellung sollte um 19 Uhr schließen. Die IAA vor zwei Jahren wurde laut VDA von insgesamt 932.000 Menschen besucht.

„Diese IAA fand in einem besonders schwierigen Umfeld statt. Seit Monaten wird, zum Teil sehr emotional, eine öffentliche Debatte um den Diesel und mögliche Fahrverbote geführt, die Autofahrer und Kunden verunsichert“, erklärte der VDA. Trotz allem habe die IAA ihre Attraktivität behalten und sei nach wie vor die besucherstärkste Messe in Deutschland.

Mit rund 1000 Ausstellern aus 39 Ländern war die IAA den Angaben zufolge sehr gut gebucht. 41 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte VDA-Sprecher Eckehart Rotter. Groß sei das Interesse an der Frankfurter Autoshow auch im Internet gewesen. Die IAA erzielte in den sozialen Netzwerken, vor allem Facebook, während der Messetage rund 45 Millionen Kontakte – deutlich mehr als 2015 (10 Millionen).

Das kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Interesse sowohl bei Besuchern als auch bei Herstellern insgesamt zurückgeht. So gibt es inzwischen eine ganz Reihe prominenter Autohersteller, die sich die teuren Tage auf der IAA sparen. Sie suchen nach neuen Bühnen, um mit ihren Neuheiten eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. (mfz)