Daimler: Platooning heute wichtiger als Roboter-Lkw

Der Lkw-Weltmarktführer Daimler rechnet in den kommenden Jahren nicht mit einem großen Durchbruch von selbstfahrenden Lastwagen. Derzeit investiere der Konzern jedoch viel in automatisiertes Fahren von Lkw in der Kolonne, das sogenannte Platooning

vorlesen Druckansicht 8 Kommentare lesen
Lkw-Platooning
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • dpa

Am Lkw-Platooning übt sich auch Daimlers Wettbewerber MAN.

(Bild: MAN)

Der Lkw-Weltmarktführer Daimler rechnet in den kommenden Jahren nicht mit einem großen Durchbruch von selbstfahrenden Lastwagen. „Auf die Frage, sehe ich persönlich in naher Zukunft den sogenannten Robo-Truck auf unseren Straßen – da muss ich sagen nein, das sehe ich persönlich nicht“, sagte Daimler-Truck-Vorstand Martin Daum heute (8. Februar 2018) auf dem Auto-Branchentreff „CAR-Symposium“ in Bochum.

Derzeit investiere der Konzern jedoch viel in automatisiertes Fahren von Lkw in der Kolonne, das sogenannte Platooning: Im vordersten Fahrzeug gibt ein Mensch Richtung und Tempo vor, in denen dahinter regeln Computer den Abstand, nötigenfalls bis zum Stillstand. Ihre Fahrer sollen aber stets eingreifen können. Damit will der Konzern unter anderem die Zahl von Auffahrunfällen durch Schwerlast-Lkw reduzieren und die Kosten für Speditionen senken. (fpi)