Volkswagen T5 und Renault Trafic im ADAC-Crashtest

Sechs Dummies donnerten mit den Familienkutschen Volkswagen T5 und Renault Trafic mit 64 km/h gegen eine verformbare Barriere. Für den VW-Lenker und für Große in der letzten Reihe besteht erhebliche Verletzungsgefahr

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  • sg
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München, 18. März 2008 – Mit dem Volkswagen T5 und dem Renault Trafic hat der ADAC zwei beliebte Familienmobile einem Crashtest unterzogen. Simuliert wurden dabei Unfälle mit einem gleich schweren und gleich großen Gegenüber. Gemäß dem gültigem europäischen Standard donnerten die Busse dafür mit einer Geschwindigkeit von 64 km/h mit 40 Prozent Überdeckung an der Fahrerseite auf eine deformierbare Barriere. Abweichend von der Norm setzten die Tester zwei zusätzliche Dummies in die Busse: Zusätzlich zu den vorgeschriebenen Dummies für zwei Erwachsene vorn und zwei Kinder hinten platzierten die Prüfer in ihrem Versuch je einen Erwachsenen-Dummy in der zweiten und dritten Sitzreihe.

Beim Crash verbrauchte der VW beim Aufprall seine gesamte Deformationszone. Dabei müsste der Fahrer aufgrund erheblicher Verformungen im Fußraum und blockierter Pedale mit schweren Fuß- und Beinverletzungen rechnen. Die stünden beim Renault nicht zu befürchten, allerdings verformte sich dessen Fahrertür beim Crash dermaßen, dass sie nur mit schwerem Gerät zu öffnen war. Positiver Vermerk für beide Kandidaten: Die Verletzungsgefahr für Kinder bezeichnet der ADAC als „gering“. Kritisch hingegen sieht der Automobilclub bei beiden Crash-Kandidaten das Beinverletzungsrisiko auf der dritten Sitzreihe. Erwachsene Passagiere müssten hier mit schweren Blessuren rechnen, da sie mit ihren Knien sehr hart gegen einen Stahlträger in der Sitzbank vor ihnen schlagen. Ebenfalls kritisch seien zudem bei beiden Fahrzeugen die Knieaufprallzonen für die Frontinsassen.

Volkswagen T5 und Renault Trafic im ADAC-Crashtest (6 Bilder)

Mit 64 Sachen an die Wand: Der Renault Trafic im Crash