Volkswagen T5 und Renault Trafic im ADAC-Crashtest
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Unverständliches
Als „merkwürdig“ kritisiert der ADAC die Renault-Empfehlung, in der dritten Reihe keine Kindersitze zu benutzen, obwohl diese Fahrzeuge wieder Trafic gerne als Familien-, Schul- oder Kindergartenbus benutzt werden. Zudem sei diese Einschränkung im Handbuch missverständlich formuliert, und im Innenraum finde sich überhaupt kein Hinweis darauf. Weitere Kritik handelt sich der Franzose dafür ein, dass er serienmäßig ohne Beifahrer-Airbag daherkommt. Mit diesem Luftsack, so der ADAC, könnte die Brustbelastung des Beifahrers deutlich reduziert werden.
Volkswagen schließlich kassiert einen Rüffel für fehlende Hinweise zur Verwendung rückwärtsgerichteter Kindersitze auf dem Beifahrersitz und dafür, den Schalter zur Deaktivierung des Beifahrer-Airbags nur als aufpreispflichtiges Zubehör anzubieten.
Außerdem vermisst der Automobilclub bei beiden Fahrzeugen Gurtwarnsummer auf allen Plätzen, da der Fahrer in dem großen Vehikel kaum den Überblick darüber behalten kann, welcher Insasse angeschnallt ist. (imp)