Transsyberia Rallye 2008: Durch Russland in die Mongolei

Die Transsyberia 2008 ist zu Ende, nach 15 Tagen, 14 Etappen, 12 Sonderprüfungen und über 7200 Kilometern erreichten von den ursprünglich 34 Teams 21 die Hauptstadt der Mongolei, Ulan Bator

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  • rhi
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Ulan Bator (Mongolei), 25. Juli 2008 – Die Transsyberia 2008 ist zu Ende, nach 15 Tagen, 14 Etappen, 12 Sonderprüfungen und über 7200 Kilometern erreichten von den ursprünglich 34 Teams 21 die Hauptstadt der Mongolei, Ulan Bator (Ulaanbaatar). Strahlende Sieger mit einem Vorsprung von 2:15 Stunden sind Christian Lavieille und Francois Borsotto vom Porsche-Team Frankreich. Lavieille sagte abschließend: "Die Transsyberia lief für uns von Anfang an so gut, dass wir in den vergangenen drei Tagen bereits Gas herausnehmen konnten."

Die lange zweitplatzierten Armin Schwarz und Andi Schulz waren auf der "wilden 13. Etappe", die von zahlreichen Pannen geprägt war, auf Platz 3 zurückgefallen, haben jedoch bis zum letzten Moment hart gekämpft,. Doch die 13 Minuten Vorsprung des Teams Spanien 1 waren nicht mehr aufzuholen. Nach dem heutigen, insgesamt sechsten Etappensieg hatten die Deutschen am Schluss einen Rückstand von sechs Minuten. Schwarz dazu: "Mehr als ein weiterer Etappensieg war heute nicht möglich." Immerhin haben die beiden die meisten Tagessiege eingeheimst und mussten ein paar deftige Zeitstrafen verkraften. Den knappen Zweiten Paul Soler und Laia Peinado fiel ein Stein vom Herzen: "Den Rückspiegel haben wir nicht aus den Augen gelassen. Letztlich haben wir Rang 2 verteidigt." Die beiden Suzuki-Teams schlugen sich ebenfalls beachtlich: Andreas Kramer und Kurt Ettenberger belegten den zwölften, Melina Frey und Alexandra Hahn – das einzige reine Damen-Team im Feld – schafften den 14. Rang.

Transsyberia Rallye 2008: Durch Russland in die Mongolei (54 Bilder)

Die letzen Meter in der Mongolei nahmen die verbliebenen Teams äußerst bedächtig unter die Räder.

Wenn man sich im Fahrerfeld umhört, wird klar, dass alle froh sind, den endgültigen Zielstrich in der Mongolei erreicht zu haben. Die Zweitplatzierten der letzten Etappe, Denis Levyatov und Sergey Talantsev vom Team Russland 1: "Wenn man den Zielstrich überquert, ist man immer glücklich." Christian Pfeil-Schneider vom kolumbianischen Porsche-Team: "Nachdem ich im letzten Jahr leider nicht das Ziel in Ulan Bator erreichte, bin ich heute einer der glücklichsten Teilnehmer." David Morley vom Team Australien stößt ins gleiche Horn: "Wir sind ins Ziel gekommen – mit unserem Cayenne. Darüber sind wir sehr glücklich." Ebenso Carles Celma vom Team Deutschland 2: "Letztlich sind wir froh, dass wir das Ziel erreicht haben." Und Hirohisa Kaneko vom Team Japan: "Wir sind froh, dass wir angekommen sind." Die Jungs vom Team JoeVito haben es ebenfalls geschafft. Panos Meyer und Birger Veit wurden 18. von 21 verbliebenen Fahrzeugen – und das mit nur zwei Reservereifen. Nach der ersten Etappe in Moskau standen noch 26 Fahrzeuge auf der Wertungsliste. Der Vorjahressieger-Cayenne-S-Transsyberia von Rod Millens Sohn Ryan fuhr diesmal den 15. Platz ein. Weitere Platzierungen finden Sie auf der folgenden Seite.