Transsyberia Rallye 2008: Durch Russland in die Mongolei
Seite 7: Transsyberia Rallye 2008: Durch Russland in die Mongolei
Erste Etappe: Moskau – Vladimir
Die erste Etappe der Transsyberia führte in die 190 Kilometer östlich von Moskau liegende Stadt Vladimir. 80 Kilometer vor der Bezirksmetropole stand die erste Sonderprüfung an. Die anspruchsvolle Strecke führte 48 Kilometer über regengetränkten Sandboden durch Mischwälder und Schlammlöcher. Den Tagessieg holte sich der portugiesische Porsche-Fahrer Pedro Gameiro mit seinem Co-Piloten Pedro Figueiredo. Zweiter wurde der erst 20-jährige Lars Kern mit seinem Begleiter Daniel van Kan, ebenfalls auf Porsche. Den dritten Platz belegte ein weiterer Porsche mit den Franzosen Christian Lavieille und Francois Borsotto an Bord. Der bekannte deutsche Rallyepilot Armin Schwarz auf Porsche verlor wegen eines Navigationsfehlers seines Beifahrers Andi Schulz 57 Minuten auf das führende Team und landete auf Platz sieben. Von der Etappe begeistert zeigte sich die deutsche Toyota-Fahrerin Uta Baier, die Achte wurde: "Das war spannend und herausfordernd! Viele Wasserlöcher, tolle Wasserdurchquerungen."
Startschuss auf dem Roten Platz
Ausgangspunkt der Rallye war am 11. Juli 2008 der Rote Platz in Moskau. Dort, wo am 9. Mai eines jeden Jahres militärisches Gerät paradiert, empfing Juri Rossljak, Vize-Bürgermeister von Moskau, 30 Teams aus 24 Nationen. Mit Abstand die meisten Fahrzeuge stammen aus dem Hause Porsche. Es handelt sich dabei durchweg um eine Transsyberia-Spezialausführung des Cayenne S in den Farben orange und schwarz. Mit drei modifizierten Grand Vitara geht Suzuki an den Start. Auch aufgerüstete Offroader anderer Marken vom Schlage eines Toyota Land Cruiser oder Land Rover Defender gehen auf die 14 Etappen und insgesamt 7235 Kilometer lange Strecke.
Die Reportage Transsyberia 2008 – Die russische Realität unseres Redakteurs Gregor Hebermehl, der die sechste Etappe Omsk – Nowosibirsk vor Ort verfolgte, finden Sie ebenfalls auf heise Autos. (rh)