Neuer Buick LaCrosse im Insignia-Look
Die General-Motors-Marke Buick fĂĽhrt eine neue Version des LaCrosse auf dem US-amerikanischen Markt ein. Die Luxuslimousine erinnert vom Aussehen stark an den Insignia von Konzernpartner Opel
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Detroit (USA), 26. Juni 2009 – In der derzeitigen Lage von General Motors bekommen Neuerscheinungen der Amerikaner eine besondere Bedeutung. Schließlich soll es einerseits gelingen, lieb gewonnenen Komfort zu erhalten und andererseits technisch mit der Zeit zu gehen. Letzterem dient wohl auch die gemeinsame Architektur mit dem Opel Insignia, den Begriff „Plattform“ will ein GM-Sprecher nicht nutzen, da die Flexibilität der Architektur besonders groß sei. Im Mai hatte bereits die Zeit berichtet, dass der LaCrosse bei Opel in Rüsselsheim gebaut werden soll, zumindest im Zeitraum 2010 bis 2011. Auf unsere Nachfrage bestätigte der Sprecher, dass diese Planungen nach wie vor gelten.
Drei Benzindirekteinspritzer
Der LaCrosse ist immerhin fünf Meter lang, sein Radstand ist zehn Zentimeter länger als jener des Insignia. Aber auch unter dem Blech wird schnell sichtbar, dass amerikanische Limousinen noch immer etwas gehaltvoller ausfallen dürfen. So umfasst das Motorenangebot nur drei relativ großvolumige Benziner: Der Dreiliter-V6 bietet 258 PS und 294 Nm. Der Motor wird mit einer Sechsgang-Automatik kombiniert. Das gilt auch für den 284 PS starken 3,6-Liter-V6, der 351 Nm Drehmoment generiert. Noch 2009 soll ein 2,4-Liter-Vierzylinder mit 185 PS folgen, das wäre dann also die Einstiegsmotorisierung. Allen gemeinsam ist eine variable Ventilsteuerung und Direkteinspritzung, beides soll die Effizienz und das Leistungsverhalten der Motoren verbessern. Die Verbrauchswerte sind angesichts der Leistung tatsächlich nicht so schlecht: So verbraucht zum Beispiel die Einstiegsvariante nach EPA-Norm in der Stadt 11,75 und überland etwa 7,8 Liter. Das sind keine schlechten Werte, zumal der amerikanische Messzyklus etwas realistischer ist als der europäische NEFZ.
Neuer Buick LaCrosse im Insignia-Look (12 Bilder)

Die Grundform des Buick LaCrosse ähnelt ein wenig dem Opel Insignia.
Tradition und Moderne
Im Innenraum setzen die LaCrosse-Designer auf fließende Linien, beiges Leder und viel braunes Holz, das Ergebnisse ist eine heimelige Clubatmosphäre, die mit der vergleichsweise nüchternen Sachlichkeit eines Opels wenig zu tun hat. Eine blaue Beleuchtung für Instrumente und Tastenbeschriftungen sowie das optionale, blau leuchtende Head-up-Display sind dabei für die Moderne zuständig. Auch eine Bluetooth-Schnittstelle, ein Aux-Eingang, ein USB-Anschluss sowie ein DVD-Unterhaltungssystem sind vorhanden.