Schilderwald wird zum 1. September 2009 etwas gelichtet

Mit den zum 1. September 2009 in Kraft tretenden Änderungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) legt der Gesetzgeber Hand an die Verkehrszeichen in Deutschland und kreiert zwei neue Symbole

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  • rhi
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Berlin, 20. August 2009 – Mit den zum 1. September 2009 in Kraft tretenden Änderungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) legt der Gesetzgeber Hand an die Verkehrszeichen entlang deutscher Straßen und Radwege. Doch keine Angst: Der Schilderwald wird keineswegs komplett gerodet. Und auch an neue Schilder haben die Experten gedacht …

So werden diverse Verkehrszeichen abgeschafft, die in ihrer Bedeutung und im Bekanntheitsgrad eher zweitrangig sind. Gestrichen werden die Gefahrenzeichen, die vor Eisglätte, Splitt/Schotter, Steinschlag, Flugbetrieb oder Tieren warnen. Allerdings bleiben Symbole wie die Schneeflocke oder das Flugzeug als "Sinnbilder" erhalten. Dadurch können sie auch in Zukunft als Zusatzzeichen mit schwarzem Rand an Gefahrenstellen angeordnet werden.

Schilderwald wird zum 1. September 2009 etwas gelichtet (3 Bilder)

Durch die Abschaffung überflüssiger Zeichen soll der Schilderwald gelichtet werden.

Ersatzlos gestrichen werden die Gefahrenzeichen Nr. 150 und 153, die auf einen beschrankten Bahnübergang hinweisen. An die Stelle des Schildes mit dem Gartenzaun-ähnlichen Motiv, treten die Zeichen 151 und 156, auf denen ein herannahender Zug abgebildet ist. Auch das ergänzende Einbahnstraßenschild fällt weg. Allerdings werden die Straßenbauämter nicht sofort die Eisensäge ansetzen. Bereits aufgestellte Schilder gelten zehn Jahre weiter.