Pininfarina B0: Elektroauto mit Batterie von Bolloré
Ă–ko ist in Mode, auch auf dem Pariser Salon. Mit dem "B Zero" ist ein viersitziger Mini-Van zu sehen, dessen Lithium-Polymer-Batterie eine hohe Reichweite und gute Alltagstauglichkeit verspricht
- rhi
Paris (Frankreich), 6. Oktober 2008 – Spritsparende oder lokal emissionsfreie Antriebe sind Trend-Themen auf dem Pariser Autosalon (4. bis 19. Oktober 2008). Dort ist auch das Resultat einer italienisch-französischen Kooperation in Gestalt des Elektroautos Pininfarina B0 (sprich: B Zero) zu sehen.
Kooperationspartner Bolloré
Bei der Entwicklung des E-Mobils arbeiten die Italiener mit dem französischen Mischkonzern Bolloré zusammen. Die Firma mit einem Jahresumsatz von 6,4 Milliarden Euro (2007) und 35.000 Beschäftigten ist bereits seit 15 Jahren in der Entwicklung leistungsfähiger Akkus und Kondensatoren mit hoher Kapazität aktiv. Die Bolloré-Tochterfirma Batscap hat nun eine Lithium-Polymer-Batterie (kurz LMP) entwickelt, deren Vorteil darin bestehen soll, dass sie sich innerhalb weniger Stunden an einer normalen Steckdose aufladen lässt. Ihre Lebensdauer geben die Entwickler mit rund 200.000 Kilometer Fahrstrecke an.
Pininfarina B0: Elektroauto mit Batterie von Bolloré (15 Bilder)

Pininfarina stellt auf dem Pariser Autosalon 2008 das Elektroauto B0 (sprich: B Zero) vor.
Schicke Schale von Pininfarina
Mit seinem von Pininfarina gestalteten Äußeren will der B0 gar nicht erst den Eindruck aufkommen lassen, zwar ökologisch korrekt aber ansonsten eine Spaßbremse zu sein. So haben die Italiener ein viertüriges Steilheckmodell mit vier Sitzen gezeichnet, das sich optisch an Kleinwagen wie dem Opel Agila, VW up! oder dem Honda Jazz orientiert.