Bugatti-Interpretation mit hohem Blickfang-Potenzial: 4Stroke Rumen
Mit dem 4Stroke Rumen fallen Sie garantiert immer und überall auf. Bislang gibt es nur einen einzigen Prototypen, doch bald schon soll der Wagen in Serie gebaut werden. Wir waren mit dem Einzelstück bereits unterwegs
- mh
Le Mesnil Amelot, 19. Juli 2007 – Welches ist das schönste Auto überhaupt? Sicher ist: Bei dieser Frage entscheidet vor allem der individuelle Geschmack. Doch gibt es automobile Grazien, die in diesem Zusammenhang eben häufiger erwähnt werden als andere. Zu den sicherlich oft genannten Meisterwerken der Autobaukunst zählt der Bugatti Atlantic – ein sportliches Luxuscoupé aus den 1930er-Jahren. In dieses Juwel haben sich bereits viele Autonarren hoffnungslos verliebt. So auch Roumen Antonov. Doch für den gebürtigen Bulgaren blieb der Wunsch nach einem eigenen Atlantic unerfüllbar. Die wenigen existierenden Exemplare sind faktisch unverkäuflich. Doch kein Grund zu verzagen, dachte sich Antonov und entwarf ein Auto, das zumindest in seiner Formensprache dem Atlantic recht nahe kommt.
Jüngste Evolutionsstufe seit 2006
2002 war es dann soweit: Mit einem Rumen genannten Prototyp hat Antonov nicht nur seinen Traumwagen auf die Räder gestellt, sondern diesen gleich noch auf dem Pariser Autosalon der Weltöffentlichkeit präsentiert. Dort fand der auf einem Smart Roadster basierende Retro-Zwerg viel Anklang. Vier Jahre später war Antonov mit seiner 1999 gegründeten Firma 4Stroke-Design abermals auf der Pariser Automesse vertreten, diesmal mit einer gereiften Evolutionsstufe des Rumen. Das neue Modell baut statt auf einem Smart nunmehr auf dem Peugeot 107 auf und soll mit dieser Technik bereits in naher Zukunft in Serie gebaut werden. Wir haben die im französischen Le Mesnil Amelot beheimatete 4Stroke-Manufaktur besucht und mit dem derzeit einzig fahrbaren Rumen eine streckenweise abenteuerliche Probefahrt unternommen.