Das neue Porsche 911 Turbo Cabriolet im Test
Dieses Geräusch treibt mir das Grinsen ins Gesicht. Das leichte Hicksen beim Lastwechsel, begleitet von einem permanenten, satten Brausen als wäre ein Tiefflieger hinter mir her, ist einfach nur herrlich ...
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Königstein, 15. Juni 2007 – Dieses Geräusch treibt mir das Grinsen ins Gesicht. Das leichte Hicksen beim Lastwechsel, begleitet von einem permanenten, satten Brausen, als wäre ein Tiefflieger hinter mir her, ist einfach nur herrlich. Ich sitze im edlen Innenraum des brandneuen Porsche 911 Turbo Cabriolet. Im Rückspiegel sehe ich die Nüstern in den breiten Kotflügeln und spüre förmlich, wie das Monster hinter mir die Luft zum Atmen einsaugt.
Gänsehaut erregender Sound
Das Monster ist eigentlich keines: Der 480-PS-Motor grummelt, wenn er zum Cruisen benutzt wird, mit unterdrückt-sattem Klang. Doch wehe, wenn ein Tritt aufs Gaspedal die vielköpfige Pferdeschar herauslässt: Dann hebt ein Gänsehaut erregender Sound an.
Das neue Porsche 911 Turbo Cabriolet im Test (23 Bilder)

Offen fahren in einer der schönsten Formen: Das neue Porsche Turbo Cabriolet
Vier Sekunden auf Tempo 100
Das Geräusch ist eine Sache, was dabei passiert, eine andere: Beim Beschleunigen zieht der Porsche mit einer Vehemenz an den Zügeln, dass es mich in den straffen und sehr bequemen Sportsitz drückt. Nur 4,0 Sekunden, verrät das Datenblatt, braucht der Sechsgang-Schalter auf Tempo 100, die optionale Sechsstufen-Tiptronic schafft gar einen Wert von 3,8 Sekunden. Geschlossen wird der Wagen bis zu 310 km/h schnell, offen knackt er die magische 300er-Marke.