Runder und bunter
Das Kasten-Design des ersten Opel Agila hat ausgedient: Der Nachfolger kommt mit deutlichen Rundungen daher, ohne innen an Nutzwert einzubĂĽĂźen. Wir haben den Kindergarten-Express mit 75-PS-Turbodiesel gefahren
- sg
Marseille (Frankreich), 19. Februar 2008 – Das Kasten-Design der ersten Generation des Opel Agila, das freundliche Zeitgenossen unaufgeregt, andere jedoch stinklangweilig fanden, hat ausgedient: Der Nachfolger kommt mit deutlichen Rundungen daher, ohne innen an Nutzwert einzubüßen. Mit seinen Kulleraugen-Scheinwerfern schaut der neue Agila deutlich freundlicher drein als sein baugleicher Bruder Suzuki Splash.
Länger, flacher, runder
Grobschlächtiges Design ist beim neuen Agila kein Thema mehr – im Gegenteil: Mit fließenden Formen und typischen Opel-Details – etwa der Bügelfalte auf der Motorhaube – reiht sich der Knubbel problemlos in die aktuelle Designlinie der Rüsselsheimer ein. Überhaupt hat der zweite Agila äußerlich wenig mit seinem kantigen Ahnen zu tun: In der Länge hat er ganze 20 Zentimeter zugelegt, in der Höhe hingegen acht Zentimeter verloren. Die extreme Kastenform des Vorgängers ist somit zwar passé – wie ein regulärer Kleinwagen sieht der aktuelle Agila aber auch nicht aus.
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