Rollender Konferenzraum: VW Multivan Business 2.5 TDI im Test

Kein VW bietet mehr Luxus als der Multivan Business. Obwohl ein Nutzfahrzeug-Derivat, kann der edle T5 mit viel Komfort und besonders edlem Ambiente beeindrucken. Wir haben die rollende Business-Lounge getestet

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Von
  • mh
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Odelzhausen, 30. Juli 2007 – VW und Superluxus – dass mag vielen immer noch ein wenig paradox erscheinen. Doch der Autokonzern ist seit längerem in diesem Segment gut aufgestellt. So hat sich Europas größter Fahrzeugproduzent die Edelmarken Bentley, Bugatti und Lamborghini einverleibt. Und auch bei Volkswagen selbst findet sich seit 2002 mit dem Phaeton ein gewichtiges Oberklasse-Modell im Programm. Dieser Super-VW ist allerdings nicht das Topmodell der Wolfsburger. Kaum jemand würde wohl vermuten, dass ausgerechnet die Nutzfahrzeugsparte die Krone der VW-Schöpfung anbietet – den Multivan Business. Mit viel Komfort-Technik, reichlich Leder, feinsten Edelhölzern und imposanten Sitzmöbeln von Bentley kostet bereits die Basis stolze 130.000 Euro. Doch das ist nur der Einstieg in die exklusive Business-Welt. Wir waren mit einer Highend-Version dieser Modellreihe unterwegs, die in keiner Preisliste offiziell geführt wird. Sie bietet einen längeren Radstand und besondere Ausstattungs-Schmankerl. Pimp my Bus – der Preis wird nur auf Anfrage kalkuliert.

Dezente optische Aufwertung
Äußerlich kann dieser Bus für Bosse seine Nutzfahrzeugherkunft selbstredend nicht verbergen. Doch mit Chromzierrat, Xenonscheinwerfern, besonders schicken 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und getönten Fondscheiben hebt er sich vom einfachen T5-Volk erkennbar ab.

HĂĽttenzauber
Dabei bietet das Sonderfahrzeug allerdings nicht die repräsentative Aura einer Oberklasse-Limousine, wie dies beispielsweise eine Mercedes S-Klasse kann. Erst der Innenraum macht prallvoll mit Luxus eindrucksvoll klar, dass man hier ein außergewöhnlich exquisites Mobil betritt. Nur ein leichter Zug am Türöffner lässt die Schiebetür automatisch zurücksetzen und gibt den Weg frei in eine geräumige Lederlandschaft. Noch jede kleinste Ecke ist entweder mit fein gegerbter Tierhaut, oder wie im Fall der Decke, mit Alcantara ausgekleidet. Reichlich Chrom bringt zusätzlich viel Glanz in die Hütte. Eindrucksvoll sind die aus massivem Metall bestehenden Gelenke der Armlehnen.