Kurz informiert: Demokratieförderung, Schaeffler, Lithium, watchOS

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Kurz informiert: Demokratieförderung, Schaeffler, Lithium, watchOS
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Inhaltsverzeichnis

Damit Kinder nicht auf krude Verschwörungstheorien hereinfallen, will das Justizministerium mithilfe eines neuen Gesetzes den kritischen Umgang mit Informationen im Netz fördern. "Wir können und wollen solchen Blödsinn nicht verbieten", sagte Ressortchefin Christine Lambrecht der Rheinischen Post. "Deswegen müssen wir schon in der Schule die Kritikfähigkeit der Kinder stärken, damit sie nicht auf dumpfe Parolen und idiotische Mythen hereinfallen. Sondern erkennen, dass dahinter Ideologien stecken, die sich gegen die Demokratie und die freiheitliche Gesellschaft richten." Erreichen will Lambrecht dies mit einem "Demokratiefördergesetz". Es soll Projekten zur Stärkung der Demokratie eine dauerhafte Finanzierung sichern, damit sie langfristig planen und kompetente Mitarbeiter dauerhaft halten können.

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Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler will bis Ende 2022 wegen der Krise in der Automobilindustrie 4400 weitere Stellen abbauen. Betroffen seien im Wesentlichen zwölf Standorte in Deutschland – darunter der Stammsitz im fränkischen Herzogenaurach – und zwei weitere im europäischen Ausland. Für das Werk in Luckenwalde könne auch ein Verkauf in Betracht kommen, sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld der dpa. Das eingesparte Geld will Schaeffler in Deutschland in "Zukunftsgeschäfte und -technologien" reinvestieren.

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Lithiumhydroxid ist derzeit ein Schlüsselrohstoff für die Elektromobilität. Bisher konzentriert sich fast die gesamte weltweite Lithiumproduktion auf Australien, Chile, China und Argentinien. Doch schon in wenigen Jahren könnten Lithiumsalze aus Deutschland kommen, berichtet Technology Review. Liefern könnte sie der kommunale Energieversorger Pfalzwerke aus Ludwigshafen. Das heiße Thermalwasser dort enthält nicht nur Wärme für die Turbine, sondern auch bis zu 200 Milligramm Lithiumsalz pro Liter. Gemeinsam mit dem australischen Unternehmen Vulcan wollen die Pfalzwerke nun erforschen, wie sich der Rohstoff am besten aus der Thermalwasser-Sole extrahieren lässt.

Google Maps für watchOS ist wieder da. Wie Mac & i berichtet ist es mit der jüngsten Variante der iOS-App wieder möglich, vom Handgelenk aus in dem Kartendienst zu navigieren. Die neue Google-Maps-App ist recht einfach gehalten, aber funktional. Allerdings beherrscht Google Maps für watchOS derzeit noch weniger Funktionen als Apples hauseigene Karten-App.

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(igr)