Russisch Brot und Butter: der Fließheck-Lada 1119

Wer sich ein fabrikneues Auto kaufen möchte und nicht viel Geld investieren will, könnte einmal einen Blick in die Preisklasse unter 10.000 Euro riskieren. Dort ist der Lada 1119 zu finden. Doch lohnt sich die Anschaffung?

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Haar, 11. September 2008 – Wer sich ein fabrikneues Auto kaufen möchte und nicht viel Geld investieren will, könnte einmal einen Blick in die Preisklasse unter 10.000 Euro riskieren. Doch viel zu sehen gibt es da nicht. Zwar hat eine Reihe von Herstellern Billig-Offerten im Portfolio, aber die Rechnung geht meist nicht auf: Sobald man fünf Türen möchte und noch ein paar praktische Ausstattungsdetails addiert, steht unterm Strich eine höhere Zahl mit fünf Ziffern. Zu den preiswertesten Autos in Deutschland gehören der Dacia Logan ab 7200 Euro, der Dacia Sandero für 7500 Euro und die Lada-Kompakt-Reihe ab 8500 Euro.

Die kurzen Lada-Mobile wurden unter dem Namen „Kalina“ bekannt, werden aber mittlerweile offiziell unter ihrer internen Nummer gehandelt. Das Stufenheckmodell heißt 1118, die Fließheckvariante 1119 und der Kombi trägt die Zahl 1117. Dass Fahrzeuge keinen blumigen Namen tragen, sondern einfach nur eine Ziffernfolge, klappt beispielsweise bei BMW hervorragend, ok, zugegeben, der Vergleich hinkt. Wir haben den Lada 1119 genauer unter die Lupe genommen.

Russisch Brot und Butter: der Fließheck-Lada 1119 (23 Bilder)

Lada 1119: Kleinwagen mit unauffälligem Design

Der 1119 sieht mit seinem Fließheck moderner und dynamischer aus als der 1118 mit Stufenheck. Das Design ist unauffällig und erinnert von vorn ein wenig an den Opel Corsa der B-Baureihe. Dass wir mit dem Lada dennoch interessierte Blicke einfangen, mag daran liegen, dass unser Testwagen eine Beklebung mit der Web-Adresse des Importeurs hat. Zudem sind die Autos des russischen Herstellers in Deutschland doch eher selten zu sehen.