Suzuki Alto mit 68-PS-Dreizylinder
Der Suzuki Alto ist ein Fahrzeug für Menschen, die möglichst kostengünstig voran kommen möchten. Wir haben ihn geprüft und seine größte Stärke ausgerechnet bei der Sicherheit entdeckt
- sl
Rom (Italien), 11. März 2009 – Der Suzuki Alto und der Daihatsu Cuore stießen Anfang der 1980er-Jahre in eine Lücke, die Hersteller wie Fiat oder Renault freiwillig geräumt hatten. Neu war allerdings – vom Renault 4 einmal abgesehen – das Konzept, auf kleiner Grundfläche möglichst viel Innenraum unterzubringen. Auch der aktuelle Alto hat sich den speziellen Reiz des Allernötigsten bewahrt, dem allerdings nicht jeder freiwillig erliegen will. Wir wollten wissen, was der Suzuki Alto im Alltag taugt und ob er vielleicht sogar ein bisschen Spaß macht.
Ein etwas größerer Kleinstwagen
Seit dem Auslaufen der alten Alto-Generation im Jahr 2006 hatte Suzuki kein Angebot mehr im so genannten A-Segment, also bei den allerkleinsten Autos. Nun ist er wieder da – er ist seit der Einführung in Japan vor 30 Jahren die siebte Modellversion, und die fünfte, die auch nach Deutschland kommt. Wie die beiden Vorgänger wird das Auto in Indien gebaut. Mit 3,66 Meter Länge gehört der Alto schon zu den etwas größeren Kleinstwagen. Das baugleiche Trio Citroën C1, Peugeot 107 und Toyota Aygo sowie der Daihatsu Cuore bleiben zum Beispiel unter 3,50 Meter. Größer als der Alto ist in diesem Segment eigentlich nur der VW Fox mit stattlichen 3,83 Meter.
Suzuki Alto mit 68-PS-Dreizylinder (24 Bilder)

Der Suzuki Alto tritt ab April 2009 im Segment der allerkleinsten Autos an.
Jugendlich und feminin
Der Alto kommt in einem recht jugendlich wirkenden Blechkleid daher, das mit seinen runden Formen vor allem Frauen ansprechen dürfte. Auf jeden Fall sieht das Auto besser aus als der baugleiche Nissan Pixo, der im Juni oder Juli 2009 auf den Markt kommt. Der Alto wird ausschließlich als Fünftürer mit vier Sitzen angeboten. Eine Besonderheit sind die Ausstellfenster hinten – für einen Fünftürer ist das ungewöhnlich, spart Geld, aber das auf Kosten der Hinterbänkler.