Sportliche Evolution: der neue Mazda 3
Ähnlich wie VW beim Golf setzt Mazda auf Feinarbeit und frische Optik, um in der Kompaktklasse vorn mitzufahren. Fahrpräzision zählt dabei nach wie vor zu den Hauptzielen
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Lissabon (Portugal), 1. April 2009 – Die erste Generation des Mazda 3 kam 2003 auf den Markt und entwickelte sich schnell zum bestverÂkauften Modell der Japaner. Mit der Neuauflage des 3 will man sich sportlicher und umweltfreundlicher präsentieren und die dynamischen Qualitäten noch stärker herausarbeiten. Die Voraussetzungen sind gĂĽnstig, denn nach wie vor teilt sich der Mazda 3 die Plattform mit dem Ford Focus, der fahrwerkstechnisch immer noch an der Spitze der Kompaktklasse mitfährt. Verantwortlich dafĂĽr ist nicht nur die Mehrlenker-Hinterachse, die Ford in diesem Segment etabliert hat. Es liegt wohl auch an der Sorgfalt der Fahrwerksauslegung, von der bereits der erste Ford Focus profitierte und die in der nachfolgenden C1-Plattform auch anderen Konzernmarken wie Mazda zugute kam.
Wiedererkennungswert
Wie die Konkurrenz aus Wolfsburg oder eben Ford setzt Mazda auf Evolution: Der Wagen wirkt jünger, frischer und dynamischer, lässt aber gleichzeitig die Verwandtschaft zum Vorgänger noch deutlich erkennen. Der Fünftürer ist in der Länge um knapp fünf Zentimeter angewachsen. Die Abmessungen bleiben im Wesentlichen unverändert. Die Front wird durch einen großen Kühlergrill und weiter nach hinten gezogene Scheinwerfer geprägt. Dies zusammen genommen führt zu einem freundlichen Gesichtsausdruck mit einem breiten Grinsen. Die Seitenansicht ist durch eine ansteigende Fenster- und eine leicht nach hinten abfallende Dachlinie gekennzeichnet.
Sportliche Evolution: der neue Mazda 3 (25 Bilder)

Der neue Mazda 3 löst die seit 2003 gebaute Modellreihe ab.
Deutlich vom Vorgänger geprägt ist die Heckpartie. Die wiederum hinter farblosem Glas platzierten Rückleuchten fallen aber breiter und weiter nach oben gezogen aus. Der hintere Stoßfänger ist künftig ausdrucksstärker gezeichnet. In der teuersten von vier Ausstattungslinien namens „Sports-Line“ gibt es außerdem einen Dachspoiler und LED-Rückleuchten, ab der zweithöchsten Version „High-Line“ versprechen 17-Zoll-Alus noch mehr Sportsgeist.