Gemütlich Cruisen: der Chrysler Grand Voyager

Die nostalgischen Holzaufkleber gibt es zwar nicht mehr, aber sein Charakter ist zutiefst amerikanisch geblieben: Im Test zeigt sich der neue Chrysler Grand Voyager mit seinem großvolumigen Dieselmotor als gemütlicher Cruiser

vorlesen Druckansicht 1 Kommentar lesen
630 x 420 20226_1194969104036.jpg
Lesezeit: 6 Min.
Von
  • gh
Inhaltsverzeichnis

Barcelona, 27. November 2007 – Die nostalgischen Holzaufkleber gibt es nicht mehr und auch sonst hat sich einiges verändert: Wir testen den neuen Chrysler Grand Voyager – sein Urahn war 1984 der erste Minivan auf dem Fahrzeugmarkt, vier Jahre später kam der Wagen nach Europa.

Wie heißt Chryslers mit Abstand erfolgreichstes Modell in Europa? 300C. Das kräftige Festungs-Design trifft den Geschmack vieler Autofahrer. So liegt es für Chrysler natürlich nahe, einige Gestaltungselemente des 300C auf den neuen Grand Voyager zu übertragen. Die Glasflächen wurden in der Höhe schmaler, die Säulen schlanker und die Radhäuser breiter. Besonders stolz ist Chrysler auf die allerorten aufblitzenden Chromelemente. Die Auffrischung ist gelungen: Der Wagen wirkt wackelfest und markant. Ob er wirklich nicht wackelt, wird sich bei einer Spitzkehre um einen gammeligen Stausee noch zeigen.

Gemütlich Cruisen: der Chrysler Grand Voyager (25 Bilder)

Breiter, kräftiger Auftritt: Der neue Chrysler Grand Voyager

Chrysler waren die Ersten, welche 2004 die umlegbaren Sitze so konzipierten, dass sie im Fahrzeugboden versenkt werden konnten. Dieses „Stow ’n Go“ genannte Sitzsystem fand schnell viele Freunde und ist deshalb nach wie vor im Programm. Wem allerdings die dritte Sitzreihe wichtig ist, der sollte sich das neue „Swivel ’n Go“-System ansehen. Bei dieser aufpreispflichtigen Technik lassen sich nämlich die Sitze der zweiten Reihe um 180 Grad drehen, sodass sich die Passagiere in der zweiten und dritten Reihe gegenübersitzen können. Komplett macht das Vergnügen ein herausnehmbarer Tisch, welcher sich im Fond aufstellen lässt.