Maserati GranTurismo S Automatik: Ein Fahrbericht
Auf gewundenen Straßen in der Emilia-Romagna konnten wir ausprobieren, wie gut der Sechsgang-Automat von ZF mit dem 440-PS-V8 des norditalienischen Coupés harmoniert
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Modena (Italien), 11. Mai 2009 –Der Maserati GranTurismo S ist jetzt auch mit einer Sechsgang-Automatik erhältlich. In der Emilia-Romagna konnten wir ausprobieren, wie gut sich diese Kombination mit dem 440-PS-V8 des norditalienischen Sportwagens anfühlt.
Eleganz zählt
Egal aus welcher Richtung wir ihn auch ansehen: Der GranTurismo S ist elegant. Pininfarina hat seine sanft geschwungenen Linien gezeichnet und ein Coupé geschaffen, an welchem wir uns kaum sattsehen können. Die Automatik-Version unterscheidet sich äußerlich von ihrem mit einem automatisierten Schaltgetriebe ausgerüsteten Modellgeschwister durch anders gestaltete 20-Zoll-Felgen und einen leicht geänderten Seitenschweller.
Maserati GranTurismo S Automatik: Ein Fahrbericht (23 Bilder)

Von Pininfarina gezeichnete Eleganz: Der Maserati GranTurismo S
Repräsentative Einrichtung
Schickes Holz und helles Leder erwarten die Passagiere. Die Maserati-Lenkräder gehören zu den am besten in der Hand liegenden am Fahrzeugmarkt, nur die dicken Steuerräder der BMW-M-Modelle fassen sich ähnlich gut an. Die Sitze sind auch auf langen Strecken bequem, wobei der Seitenhalt ruhig noch ausgeprägter sein könnte. Gewöhnungsbedürftig: Gas- und Bremspedal liegen sehr dicht beieinander, und die Griffe zum Öffnen der Türen sind weit nach hinten versetzt. Die Sitze der ersten Reihe lassen sich per Easy-Entry-System elektrisch nach vorne verschieben, um den Einstieg in den Fond freizugeben. Die hinteren Plätze erreichen wir halbwegs bequem und die Beinfreiheit dort geht in Ordnung, wenn die vorne Sitzenden sich ein bisschen beschränken. Nur die Kopffreiheit im Fond ist nichts für Leute über 1,80 Meter.