Kurz informiert: Fußfessel, Lenovo, Amazon, E-Autos

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Die elektronische Fußfessel für aus der Haft entlassene Straftäter mit Rückfallrisiko ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Die Überwachung greife zwar tief in Grundrechte ein, teilte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Donnerstag mit. Da die Einschränkungen dem Schutz anderer Menschen dienten, seien sie aber zumutbar und gerechtfertigt. Die elektronische Fußfessel führe nicht zu einer "Rundumüberwachung", durch die Betroffene zum "bloßen Objekt staatlichen Handelns" gemacht würden. Die Daten würden automatisiert erfasst und ermöglichten lediglich, den Aufenthaltsort festzustellen.

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Der stark gestiegene Bedarf an Notebook-Computern in der Corona-Krise hat Weltmarktführer Lenovo einen Rekord im dritten Geschäftsquartal beschert. Der chinesische Konzern steigerte den Umsatz um 22 Prozent auf 17,2 Milliarden US-Dollar. Beim Gewinn gab es einen Sprung von 53 Prozent auf 395 Millionen Dollar, wie Lenovo mitteilte. Die Pandemie löste einen Ansturm von Unternehmen und Verbrauchern auf Notebooks zum Arbeiten und Lernen in den eigenen vier Wänden aus. In Deutschland kommt Lenovo auf einen Marktanteil von 35 Prozent. Allerdings ging hierzulande der Absatz im Dezember im Jahresvergleich zurück, weil die Geräte ausverkauft waren, unter anderem durch die hohe Nachfrage aus dem Bildungsbereich.

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Amazon hat in Nordamerika begonnen, seine Zustellfahrzeuge mit modernen Kamerasystemen auszustatten. Diese KI-unterstützten Kameras im Führerhaus filmen ständig in alle vier Richtungen und warnen den Fahrer in bestimmten Situationen, die potenziell gefährlich werden könnten. Eine Stimme warnt den Zusteller, wenn dieser zu schnell fährt, nicht an einem Stopp-Schild hält, der Abstand zu anderen Fahrzeugen zu gering ist oder wenn der Fahrer abgelenkt scheint, zum Beispiel beim Griff zum Smartphone während der Fahrt. Die Zusteller fürchten eine invasive Überwachung.

Bei einem Elektroauto zählen für Autofahrer in Deutschland vor allem die Reichweite und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch Ladedauer und Ladeinfrastruktur sind vielen wichtig, die Optik dagegen interessiert kaum jemanden. Das geht aus der repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Auto-Verkaufsplattform mobile.de hervor. Als Argument dafür, dass sie sich bisher kein reines E-Auto gekauft haben, führen die meisten zu hohe Anschaffungskosten ins Feld.

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(igr)