Österreich: Überschreitung von Tempolimit wird härter bestraft

Österreich will Verstöße gegen das Tempolimit mit einem höheren Bußgeld und härteren Strafen versehen. Betroffen sind allerdings nur extreme Überschreitungen.

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(Bild: ÖAMTC)

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Österreich will die Missachtung von Tempolimits künftig härter bestrafen. Nach einem Beschluss der Regierung soll das Bußgeld für viel zu schnelles Fahren von 2180 auf 5000 Euro erhöht werden. In besonders gefährlichen Fällen solle künftig auch das Fahrzeug beschlagnahmt werden können, kündigte Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) an. Dieser Punkt müsse aber noch genau rechtlich geklärt werden, wenn das Auto zum Beispiel einem Dritten gehöre.

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Konkret soll dabei die Grenze der Geschwindigkeitsübertretung im Ortsgebiet bei 80 km/h, außerhalb bei 90 km/h über dem erlaubten Wert liegen. Das Paket sieht auch vor, dass die Entzugsdauer bei derartig heftigen Verstößen deutlich verlängert wird. Im Wiederholungsfall sei bei groben Überschreitung des Tempolimits der Führerschein künftig drei Monate weg. Die Maßnahmen sollen im Sommer 2021 in Kraft treten.

In Österreich gilt auf Autobahnen in der Regel ein Tempolimit von 130 km/h. Allerdings gibt es Ausnahmen: Auf der Transitautobahn darf Nachts maximal 110 km/h gefahren werden. Begrenzungen hat auch das Immissionsschutzgesetz – Luft mitgebracht. Bei entsprechender Ausweisung auf den Leittafeln über der Autobahn darf mit maximal 100 km/h gefahren werden.

(mfz)