Kurz informiert: DGA, VW-Diesel, Acker-Analyse, AppleCar
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Kritik am Data Governance Act
Zu vage, sehr riskant und teils haltlos – das erste Urteil der europäischen Datenschutzbeauftragten zum vorgesehenen Data Governance Act fällt nicht gut aus. Der Europäische Datenschutzausschuss und der EU-Datenschutzbeauftragte Wojciech Wiewiórowski fordern in einer gemeinsamen Stellungnahme umfangreiche Korrekturen am Entwurf der EU-Kommission. Sie vermissen in der Initiative demnach bereits grundlegende Regeln, um die Privatsphäre der Bürger zu sichern. Der Gesetzgeber müsse unmissverständlich klarstellen, dass der Rechtsakt "weder das Schutzniveau der personenbezogenen Daten beeinträchtigen noch die in den Datenschutzvorschriften festgelegten Rechte und Pflichten ändern wird".
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Inhalt geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Kein Schadenersatz fĂĽr neuere VW-Diesel
Diesel-Besitzer, die ihr Auto erst nach Auffliegen des Abgasskandals gekauft haben, bekommen allein wegen des Software-Updates keinen Schadenersatz von VW. Volkswagen sei hier kein sittenwidriges Verhalten mehr vorzuwerfen, teilte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mit. Das Update, mit dem die illegale Abgastechnik in Millionen Fahrzeugen deaktiviert werden musste, sei mit der zunächst eingesetzten Abschalteinrichtung im Skandalmotor nicht zu vergleichen.
Acker-Analyse mit Mini-Robotern
Gute Böden garantieren hohe und möglichst unbelastete Erträge in der Landwirtschaft. Klassisch müssen dazu mühsam einzelne Proben gesammelt und analysiert werden. Sehr viel schneller und einfacher sollen in Zukunft ganze Schwärme winziger Roboter wie intelligente Samen – oder kurz I-Seed genannt – diese Aufgabe erfüllen. Aufgebaut aus umweltschonenden und biologisch abbaubaren Materialien werden sie sich nach erfolgter Analyse von selbst zersetzen. Dieses Ziel verfolgt nun ein europäisches Konsortium im Rahmen des Anfang des Jahres gestarteten EU-Projekts I-Seed.
AppleCar vom Auftragsfertiger
Apple hat offenbar noch immer keinen Produzenten für sein erstes eigenes Elektroauto gefunden. Gespräche mit Fahrzeugherstellern, die die Fertigung für den iPhone-Hersteller übernehmen sollten, sind nicht erfolgreich gewesen. Nun will Apple wohl auf ein anderes Modell setzen, nämlich die Verwendung echter Auftragsfertiger, wie es das Unternehmen seit vielen Jahren auch bei iPhone, iPad oder Mac tut. Wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg schreibt, stehen neben dem größten iPhone-Fertiger Foxconn aus Taiwan auch der österreichische Magna-Konzern auf Apples Liste.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes Video (TargetVideo GmbH) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (TargetVideo GmbH) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
(igr)