Kurz informiert: Ransomware, Reparaturprogramm, Elektroautos, AirTags

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Um koordinierter gegen Cyberangriffe mit Ransomware vorzugehen, hat das US-Justizministerium Strafverfolger im ganzen Land angewiesen, Ermittlungen in solchen Fällen mit der Priorität durchzuführen, wie solche zu Terrorismus. Angriffe mit Ransomware und digitale Erpressungen würden oft von international agierenden Verantwortlichen durchgeführt, begründet das Department of Justice den Schritt. Um gegen diese Gruppen effektiv vorgehen und die nötigen Verbindungen ziehen zu können, müsse man die Ermittlungen zentralisieren. Strafverfolger im ganzen Land, die in solchen Fällen ermitteln, müssen Details nun künftig ausnahmslos weitergeben. So könne man Verbindungen zwischen den Verantwortlichen finden und bestenfalls die gesamte Kette bis nach oben unterbrechen.

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Elektrogeräte reparieren statt wegwerfen – dazu will ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums die Thüringer animieren. Gewährt werde ein "Reparaturbonus" beispielsweise für Waschmaschinen, Staubsauger oder Laptops. Das Programm werde zusammen mit der Verbraucherzentrale am 15. Juni gestartet, kündigte die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund an. Sie sprach von einem bisher in Deutschland einmaligen Projekt, das für mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit defekten Haushaltsgeräten oder Mobiltelefonen und damit weniger Elektroschrott sorgen solle.

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Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin der Grünen, will Menschen, die keinen Dienstwagen fahren und ein niedriges Einkommen haben, beim Umstieg auf einen sauberen Auto-Antrieb unterstützen. Dabei denke sie laut einem Interview mit dem Handelsblatt gerade auch daran, den Kauf von elektrischen Gebrauchtwagen zu fördern, da sich viele Pendler keinen Neuwagen leisten könnten."Klimaschutz muss sozial gerecht sein, sonst funktioniert er nicht", so Baerbock. Klimafreundliches Verhalten müsse sich lohnen, daher werbe ihre Partei für einen höheren CO2-Preis bei gleichzeitiger sozialer Entlastung.

Apple hat verschiedene Verfahren angekündigt, um den Stalking-Schutz bei seinen AirTags zu verbessern. Die Ultra-Wideband- und Bluetooth-Tracker sollen damit weniger einfach zum versteckten Überwachen anderer Personen – etwa in Beziehungen mit partnerschaftlicher Gewalt – missbraucht werden können. Zu diesem Zweck soll es künftig auch eine Android-App geben. Laut Apple habe man mit den AirTags als erstes Unternehmen in der Industrie "proaktive Funktionen zur Vermeidung von unerwünschtem Tracking" integriert.

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(igr)