Kurz informiert: Elektroauto-Ladenetz, REvil, Apple, Bargeld

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Im Verhältnis des Bestands an allen Pkw zu öffentlichen Ladepunkten sind die Niederlande in Europa vorn, sagt der Verband der Automobilindustrie. Deutschland steht in der Rangliste aller 31 Länder auf Platz 12. Nach der absoluten Anzahl der Ladepunkte wäre Deutschland zwar auf dem zweiten Platz, im Verhältnis zum Pkw-Gesamtbestand ist die Bundesrepublik aber unterdurchschnittlich. "Eine europaweite Ladeinfrastruktur ist derzeit nicht vorhanden, der flächendeckende Ausbau liegt leider in weiter Ferne", betonte VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Wenn die EU-Kommission Neuwagen künftig nur noch mit Elektroantrieb zulassen wolle, müsse sie für ein flächendeckendes Ladenetz überall in Europa sorgen.

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Der Erpressungstrojaner REvil hat seit Neuestem neben Netzwerkspeichern auch virtuelle Maschinen im Visier und verschlüsselt Daten gegen Lösegeld. Mehrere Sicherheitsforscher berichten auf Twitter von einer erweiterten Version von REvil. Da Ransomware oft über in vielen Fällen gut gemachte gefälschte Betrüger-Mails auf Computer gelangt, sollte man nicht ohne zu überlegen auf Links klicken oder sogar Dateianhänge öffnen.

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Apple hat ein langes Supportdokument veröffentlicht, in dem der Konzern vor möglichen Gefahren verschiedener Apple-Produkte für Träger von Herzschrittmachern und Defibrillatoren warnt. Darin werden alle Geräte aufgeführt, in denen Magnete stecken, die die Medizintechnik potenziell negativ tangieren könnten. Dabei werden nicht nur Produkte mit dem neuen magnetischen Ladestandard MagSafe fürs iPhone genannt, sondern auch Hardware mit induktivem Charging sowie Macs, in denen Magnete für den Display-Verschluss zu finden sind. Die Produkte sollten mehr als 15 Zentimeter von Medizingeräten entfernt gehalten werden, beim induktiven Laden sogar 30 Zentimeter. Herzschrittmacher können durch Magnete aus dem Takt kommen, Defibrillatoren ihre Funktion verlieren.

Bargeld ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz das am häufigsten verwendete Zahlungsmittel – seine Bedeutung nimmt aber stetig ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von YouGov im Auftrag der Management- und Technologieberatung BearingPoint. Nach dem Bargeld eroberte Paypal mit 59 Prozent in Deutschland den Platz 2 der am häufigsten genutzten Zahlungsmittel. In der Schweiz hat die nationale Bezahllösung Twint mit 45 Prozent eine starke Marktstellung.

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(igr)