kurz informiert: Element, Abwasser, Brandgefährdung, iPhone
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Open-Source-Messenger Element
Der Open-Source-Messenger Element hat in einem Update Sprachnachrichten eingeführt. Wie bei vergleichbaren Messengern können Nutzer die Aufnahme neben dem Chat-Eingabefeld aktivieren. Auf Wunsch sendet die Applikation die Nachricht nicht sofort, damit Anwender sie noch einmal überprüfen können. Nach Angaben der Entwickler handelt es sich um eines der am meisten nachgefragten Features. In einer Mitteilung weist Element zudem auf die VoIP-Anrufe hin, die das Projekt in den vergangenen Monaten kontinuierlich ausgebaut hat. Als nächsten Schritt will Element dezentrale und verschlüsselte Gruppenanrufe einführen.
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Abwasser-Analyse verrät COVID-Viren
Die Ausbreitung von SARS-CoV-2 kann durch Abwasser-Analyse bereits Wochen früher festgestellt werden als durch offizielle Meldezahlen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam unter der Leitung des Tropeninstituts am LMU Klinikum München. Die einjährige Verlaufsstudie bestätige das Potenzial des Abwasser-Monitorings, schreiben die Wissenschaftler. Seit Anfang April 2020 wurden über ein Jahr lang wöchentlich Abwasserproben an sechs Standorten im Münchner Stadtgebiet gesammelt. Die Proben wurden dann mittels PCR auf das Erbgut von SARS-CoV-2-Viren getestet. Anschließend wurde die Viren-DNA sequenziert, um zu prüfen, ob in den Proben besorgniserregende Virusvarianten auftraten.
Elektroautos nicht brandanfälliger
"Aus Sicht der Bundesregierung besteht bei Elektrofahrzeugen derzeit kein höheres Brandgefährdungspotenzial als bei Fahrzeugen mit konventionellem Verbrennungsmotor." Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor. Die FDP hatte in ihrer Anfrage moniert, die Bundesregierung ignoriere durch ihre "einseitige Förderung der Elektromobilität" bisher, dass jede Technik spezifische Anwendungsgebiete habe, in denen sie die beste Wahl sei. Auch bringe jede Technik einige Tücken mit sich. Die Bundesregierung erwidert in ihrer Antwort, brandschutztechnisch und auch bei der Vermeidung von Bränden seien beide Techniken ähnlich zu bewerten.
iPhone meldet Missbrauchsfotos
Nach Bürgerrechtlern und Sicherheitsforschern machen nun auch Journalistenverbände in Europa gegen Apples Pläne für eine lokale Erkennung von Missbrauchsfotos auf iPhones mobil: Das für iOS 15 geplante System diene letztlich der Überwachung und bedrohe dadurch auch freien Journalismus – zudem sei es ein "eindeutiger Verstoß gegen die europäische Datenschutzgrundverordnung DSGVO, gegen die e-Privacy-Richtlinie und gegen Grundrechte", heißt es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung.
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(sy)