Kurz informiert: Auto-Daten, EEG-Umlage, Daimler, Spotify

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Die von Autofahrern erzeugten Daten wecken größte Begehrlichkeiten. Die Bundesregierung will diese Daten mit einem Treuhänder schützen und stößt mit ihrem Plan auf Widerstand bei den Herstellern. Denn beim Projekt Treuhänder geht es um eine Vielzahl widerstreitender Interessen und offener Fragen. Dazu zählt die Verfügbarkeit von Autodaten für die Unfallaufklärung ebenso wie die Frage, ob Autohersteller und -zulieferer künftig gezwungen sein werden, die Früchte ihrer Software-Entwicklung mit Drittfirmen zu teilen. Der Gegenvorschlag der Hersteller läuft darauf hinaus, Autodaten in der Obhut der Industrie zu belassen und ein "Trust Center" einzurichten, das deren Integrität gewährleistet. Dann müssten die Fahrzeughalter ihre Zustimmung zur zweckgebundenen Fremdverwendung der Fahrzeugdaten geben.

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Für die Verbraucher in Deutschland könnte die Ökostrom-Umlage schon früher wegfallen als bisher geplant. Bundesfinanzminister Christian Lindner sagte dem Magazin "Der Spiegel": "Wenn die Koalition sich darauf verständigt, dann würde ich es finanziell möglich machen, dass die EEG-Umlage zur Jahresmitte entfällt." Die EEG-Umlage über die Stromrechnung soll nach den bisherigen Plänen der Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP zum 1. Januar 2023 abgeschafft werden. Die Förderung des Ökostroms nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz soll dann aus dem Bundeshaushalt finanziert werden.

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Die Daimler AG ändert ihren Firmennamen ab dem 1. Februar in "Mercedes-Benz Group AG". Die Umfirmierung steht am Ende einer umfassenden strukturellen Neuaufstellung, die Ende vergangenen Jahres mit der Trennung in Daimler Truck als Lkw-Produzent und Mercedes-Benz als reinem Personenwagen-Hersteller begann. Daimler-Chef Ola Källenius will damit die aktuell hohe Anziehungskraft der ältesten Marke in seinem Konzern nutzen, um Mercedes-Benz zur Luxusmarke auszubauen.

Nach dem Vorwurf, Spotify würde in Podcasts "Lügen" und "unbelegte Verschwörungstheorien" verbreiten, hat Geschäftsführer Daniel Ek vorsichtig Versäumnisse eingestanden und Veränderungen angekündigt. Jede Podcast-Folge, in der Covid-19 besprochen werde, soll um einen Link zu einer Informationsseite von Spotify ergänzt werden, um Desinformationen zu bekämpfen. Außerdem hat der Anbieter Plattformregeln veröffentlicht, für die nun geworben werden solle.

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(igr)