Kurz informiert: Spotify, Lithium, Apple, Tonga

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Der Musikstreamingdienst Spotify hat 70 weitere Folgen des umstrittenen Podcasts "The Joe Rogan Experience" gelöscht. In einem internen Schreiben, das dem US-Magazin The Verge vorliegt, begründet Spotify-Chef Daniel Ek den Schritt mit rassistischen Äußerungen des Podcast-Hosts. Rogan habe nach Gesprächen mit Spotify-Vertretern selbst entschieden, die Episoden von der Plattform zu löschen. Komplett will Ek den Rogan-Podcast aber nicht von Spotify entfernen: Unliebsame Stimmen abzusägen, käme einem Dammbruch gleich. "Kritisches Denken und offene Debatten befeuern den notwendigen Fortschritt", schreibt Ek in dem internen Memo.

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Mit wachsender Elektromobilität steigt die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien. Das hohe Preisniveau macht auch die Ausbeutung kleinerer Lithium Vorkommen in Europa wirtschaftlich interessant. Jüngst startete das Unternehmen British Lithium in Cornwall die Lithiumgewinnung aus Granitgesteinen, geschürft in einer bereits ausgedienten Tongrube. Für die Abscheidung des begehrten Lithiums aus dem Stein hat British Lithium einen eigens entwickelten Prozess zum Patent angemeldet. Das zerkleinerte Gestein soll bei relativ niedrigen Temperaturen behandelt und die Lithium-Anteile über ein nasschemisches Verfahren ausgewaschen werden. Der Prozess könnte nach eigenen Angaben günstiger und umweltfreundlicher sein als bei Verfahren, die beispielsweise in Australien angewendet werden.

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Schon Anfang März wird Apple erstmals in diesem Jahr neue Hardware vorstellen – und damit bereits im Monat vor dem letzten "Frühlings-Event" von 2021. Wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise meldet, ist die Keynote für Dienstag den 8.3. vorgesehen – oder zumindest nahe dieses Termins. Geplant seien mindestens neue iPhones und iPads. Ob auch Macs erscheinen, ist noch unklar.

SpaceX will dabei helfen, den Inselstaat Tonga nach dem verheerenden Vulkanausbruch wieder ans Internet anzuschließen. Dabei waren Mitte Januar mehrere Unterseekabel beschädigt und die Verbindung des Inselstaats zur Außenwelt gekappt worden. Ein Team des US-Raumfahrtunternehmens von Elon Musk sei jetzt in Fidschi dabei, eine Bodenstation aufzubauen, damit Starlink-Antennen in Tonga aufgestellt werden können, die eine Verbindung zum Internet herstellen können, teilte die dortige Regierung mit. Die Bodenstation soll laut lokalen Medienberichten für mindestens sechs Monate betrieben werden und könnte auch den Grundstein dafür liefern, das Satelliten-Internet in Fidschi selbst anzubieten.

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(igr)