Kurz informiert: Ukraine, Kryptowährungen, Ransomware, Chrome
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
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Cyberattacken begleiten Angriff auf die Ukraine
Den Angriff auf die Ukraine durch Russland begleiten Cyberangriffe auf ukrainische Computer und Webseiten. Sicherheitsforscher von Eset haben beobachtet, wie die Malware, die sie HermeticWiper getauft haben, seit dem späten Mittwochnachmittag Daten von Rechnern gelöscht und die Maschinen anschließend neu gestartet hat. Zeitstempel der Dateien weisen auf eine mehrmonatige Vorbereitung hin. Zudem sind zahlreiche ukrainische Regierungsseiten Distributed-Denial-of-Service-Angriffen ausgesetzt und dadurch nicht mehr zuverlässig erreichbar. Damit schneiden die Angreifer die Regierungskommunikation mit den Bürgern ab, was sehr wahrscheinlich als Teil der russischen Kriegsführung gelten kann.
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Kryptowährungen geben nach
Kryptowährungen haben mit deutlichen Kursverlusten auf den russischen Angriff auf die Ukraine reagiert. Am Donnerstagmorgen fiel der Kurs der ältesten und nach Marktwert größten Kryptowährung Bitcoin um rund acht Prozent auf unter 35.000 US-Dollar, der tiefste Stand seit einem Monat. Auch andere Digitalwerte wie Ether, Cardano, Polkadot oder Dogecoin brachen ein. "Einmal mehr beweisen Kryptoassets, dass das Narrativ des vermeintlich sicheren Hafens ein Mythos ist", kommentierte Investment-Analyst Timo Emden von Emden Research gegenüber der dpa die Verluste. Nicht wenige Kryptoanleger schreiben Bitcoin eine besondere Schutzfunktion in schwierigen Zeiten zu. Auf Nachrichten wie die Zinswende in den USA oder eben aktuell die russischen Angriffe reagieren Kryptowerte aber eher wie riskante Anlagen – nämlich mit Kursrutsch.
Ransomware-Erpressung mehr als verdoppelt
Die Zahl der Ransomware-Angriffe ist im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 105 Prozent gestiegen. Das geht aus dem aktuellen SonicWall Cyber Threat Report hervor. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr über 623 Millionen Angriffe mit Ransomware registriert, 34 Millionen davon allein in Deutschland. Der Drei-Jahres-Trend unterstreicht die wachsende Bedrohung: In diesem Zeitraum haben sich Ransomware-Angriffe mehr als verdreifacht.
Google schafft "Lite Mode" für Chrome ab
Google beendet den Support für den sogenannten "Lite Mode" des Chrome-Browsers unter Android. Der auch als "Data Saver" bekannte Modus verringert die Datengröße, die für die Darstellung einer Webseite geladen werden muss. Ende März erscheint Chrome-Version M100, die den Lite Mode erstmals nicht mehr unterstützen wird. Als Begründung führt Google die in vielen Ländern sinkenden Kosten für Datenvolumen auf. Außerdem habe man über die vergangenen Jahre andere Verbesserungen in Chrome integriert, die den Datenverbrauch schmälern.
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(igr)