Kurz informiert: Wärmerekorde, Internet, Telegram, VW-Werke
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
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Wärmerekorde an Nord- und Südpol
In einer beispiellosen Entwicklung ist es gegenwärtig sowohl in der Antarktis als auch in der Arktis um mehrere Dutzend Grad wärmer als in dieser Jahreszeit üblich. So wurden auf der Forschungsstation Station Dome Concordia in der Ostantarktis vergangene Woche -12 Grad Celsius gemessen, 40 Grad über dem bisherigen Durchschnitt und die höchste überhaupt dort gemessene Temperatur. In der russischen Forschungsstation Wostok wurde mit etwas unter -17 Grad Celsius der bisherige Monatsrekord um 15 Grad übertroffen. Ähnliche Temperaturanomalien werden derweil auch um den Nordpol gemessen, wo es teilweise 30 Grad wärmer ist als normal. Die einmaligen Temperaturanomalien sind Experten zufolge nicht einfach auf den Klimawandel zurückzuführen und wohl eher ein "zufälliges Wetterereignis". Erst wenn sich so etwas wiederhole oder gar regelmäßig passiere, müsse man sich Sorgen machen. Ob das der Fall ist, müsse man jetzt erforschen.
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Sorge um Russlands Trennung vom Internet
Die Regierung Russlands bereitet sich offenbar darauf vor, das "Runet" vom Rest der Welt abzutrennen. Die Schritte haben bei Experten BefĂĽrchtungen ĂĽber ein "Splinternet" geweckt, in dem anstelle eines einzigen globalen Netzes, das wir heute haben, eine Reihe nationaler oder regionaler Internet-Subgruppierungen entsteht, die nicht mehr miteinander sprechen und vielleicht sogar mit inkompatiblen Verfahren arbeiten, berichtet Technology Review. Dies wĂĽrde das Ende des Internet als einheitliche globale Kommunikationstechnologie bedeuten.
Telegram-Sperre in Brasilien wieder aufgehoben
Erst am Freitag hatte der Oberste Gerichtshof in Brasilien die vollständige Sperrung des Messengerdienstes Telegram für das gesamte Land angeordnet. Der Grund: Telegram hatte Aufforderungen zum Löschen bestimmter beanstandeter Inhalte sowie Nutzerkonten ignoriert. Nun jedoch reagierte das Unternehmen prompt und kam den Auflagen nach: Telegram löschte als vertraulich eingestufte Inhalte, die über das Konto von Präsident Jair Bolsonaro verbreitet worden waren, und sperrte außerdem die Nutzerkonten eines Bloggers und Bolsonaro-Unterstützers, dem das Verbreiten von Falschinformationen vorgeworfen wurde. Daraufhin hob das Gericht schon am Sonntagabend die Sperre wieder auf, berichtet die New York Times.
VW-Werke in Nordostchina mĂĽssen weiter ruhen
Volkswagen muss den Produktionsstopp wegen des Corona-Lockdowns in drei Werken in der nordostchinesischen Metropole Changchun bis Dienstag verlängern. Betroffen sind ein VW-Werk, ein Audi-Werk sowie ein Komponentenwerk. China wird gegenwärtig von seiner schlimmsten Corona-Welle seit Beginn der Pandemie vor gut zwei Jahren überrollt.
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(igr)