Kurz informiert: Digital Services Act, Twitter, Apple, Android

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Um die Einhaltung der geplanten Regeln des Digital Services Act überprüfen zu können, will die EU die wichtigsten Onlineplattformen an den Kosten beteiligen. Die sollen jährlich maximal 0,1 Prozent ihrer Einnahmen bezahlen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ein internes Dokument. Auf diese Weise sollen jährlich zwischen 20 und 30 Millionen Euro zusammenkommen. Der Digital Services Act ist Teil eines Regelungspakets, mit dem die Europäische Union den rechtlichen Rahmen für Onlineplattformen aktualisieren will. Damit sollen unter anderem Verbraucher und Verbraucherinnen online besser vor Desinformation, Hassrede und Produktfälschungen geschützt werden.

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Twitter hat zahlreiche Konten der russischen Regierung eingeschränkt. Dazu gehören neben Ministerien und Botschaften auch die Accounts des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die insgesamt über 300 betroffenen Konten werden aber nicht gesperrt, sondern bei Twitter nicht mehr empfohlen oder hervorgehoben, sodass die Reichweite deutlich eingeschränkt wird. Die Onlineplattform begründet die Einschränkungen mit einem "schädlichen Informationsungleichgewicht". Während Russland den Online-Zugriff seiner Bürger auf Informationen und die freie Meinungsäußerung beschränke, würde der Staat selbst das Internet für die eigene Kommunikation und die Verbreitung seiner Ansichten nutzen, erklärt Twitter. Daneben soll auch die Darstellung von Kriegsgefangenen limitiert werden. Das wird begründet mit humanitärem Völkerrecht und in Absprache mit internationalen Menschenrechtsgruppen durchgesetzt.

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Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Apple macht sein Abosystem im App Store weniger nutzerfreundlich: Künftig müssen User Erhöhungen bei den Preisen für ihre In-App-Abonnements nicht mehr explizit zustimmen, sondern sie erhalten nur noch eine E-Mail-Benachrichtigung. Kündigen sie daraufhin nicht, verteuern sich die Kosten automatisch. Erster App-Entwickler, der das noch als Versuch titulierte Feature nutzen darf, ist der Filmdienst Disney+.

Auf insgesamt 44 Sicherheitspatches kommt Google beim April-Patchday dieses Jahr. Zahlreiche der gestopften Sicherheitslecks erlauben Angreifern, ihre Rechte im System auszuweiten, ohne dass es dabei zu Anfragen beim Benutzer käme oder eine Interaktion nötig sei. Android-Nutzer sollten den System-Updater ihres Gerätes einmal starten, um zu prüfen, ob ihr Gerätehersteller bereits die Sicherheitsaktualisierungen bereitstellt und diese bei Verfügbarkeit installieren.

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(igr)