Kurz informiert: WhatsApp, Verbrenner-Verbot, Twitter, Alpenverein

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

WhatsApp hat nur noch einen Monat Zeit, um seine Nutzungsbedingungen und Datenschutzregeln zu ändern und verständlicher zu machen. Das fordert die EU-Kommission. Der zum Meta-Konzern gehörende Messenger steht in Europa bereits seit geraumer Zeit im Visier der Brüsseler Behörden. Deren Ansicht nach sind die Nutzungsbedingungen zu unverständlich formuliert. Die Nutzer könnten dadurch nur schwer entscheiden, ob sie diesen Regeln zustimmen oder sie ablehnen wollen. Insbesondere soll WhatsApp zeigen, wie zukünftige Updates seiner Nutzungsbedingungen allgemein verständlich kommuniziert werden, sodass die Anwender beispielsweise verstehen, was mit ihren Daten geschieht.

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Die Autoindustrie sieht die vom Europäischen Parlament beschlossenen Vorgaben für die CO₂-Emissionen von Pkw und Transportern als "Entscheidung gegen Innovation und Technologie". Sie gehe an der Realität der Menschen vorbei, schrieb der Verband der Automobilindustrie auf Twitter. Umweltschutzorganisationen begrüßen größtenteils das Ergebnis der Abstimmung. Die vom EU-Parlament auf den Weg gebrachte Verordnung, die noch mit den EU-Mitgliedsstaaten verhandelt werden muss, sieht vor, die durchschnittlichen CO₂-Emissionen der Fahrzeugflotten in der EU bis 2035 um 100 Prozent zu reduzieren. Das entspricht nach heutigem technischen Stand einem Verbot von Verbrennern.

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Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Im Streit über die Zahl der Accounts, die nicht von echten Personen betrieben werden, will Twitter der Forderung von Elon Musk nachkommen und dem Team des US-Milliardärs Zugriff auf den gigantischen "Firehose"-Datenstrom gewähren. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf eine eingeweihte Person. "Firehose" heißt bei Twitter der vollständige Content-Stream von über 500 Millionen Tweets pro Tag mit uneingeschränkten Suchmöglichkeiten. Der Zugang dazu wird von dem Konzern eigentlich gut behütet. Mit der Freigabe für Musk wolle Twitter den anhaltenden Streit im Zuge der geplanten Übernahme beilegen.

Nach der Rettung von mehr als 100 deutschen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften aus Bergnot in Österreich warnen der Deutsche Alpenverein und die Bergwacht Bayern davor, Tourenbeschreibungen aus dem Internet ungeprüft zu übernehmen. Die Lehrer hätten die Route aufgrund von irreführenden Informationen aus dem Internet ausgesucht, wo sie als "klassische Feierabendrunde" beschrieben worden sei. Tatsächlich handelt es sich bei dem schmalen Heuberggrat um einen teilweise von Kletterpassagen unterbrochenen Weg, "der Schwindelfreiheit, Trittsicherheit sowie Erfahrung im alpinen Gelände erfordert", so die Polizei.

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(igr)