Apollo begnügt sich mit kleinem Infineon-Anteil

Ein von Apollo verwalteter Fonds übernehme rund 14 Millionen Aktien, die bei der Kapitalerhöhung des Chipherstellers übriggeblieben waren, zu einem Preis von 2,15 pro Stück, hieß es von der Investmentgesellschaft.

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  • dpa

Nach dem regen Interesse von Altaktionären an einer Kapitalerhöhung des Chipkonzerns Infineon begnügt sich der US-Finanzinvestor Apollo mit einem kleinen Anteil. Ein von Apollo verwalteter Fonds übernehme rund 14 Millionen Aktien, die bei der Kapitalerhöhung übriggeblieben waren, zu einem Preis von 2,15 pro Stück, teilte das Unternehmen mit. Dies entspreche einem Anteil von rund 1,3 Prozent am Unternehmen.

Insgesamt waren 337 Millionen neue Aktien angeboten worden. Apollo hatte sich bereiterklärt, einen Großteil davon zu übernehmen, sofern die Altaktionäre nicht zugriffen. Diese zeigten aber reges Interesse und nahmen fast 97 Prozent der neuen Aktien ab. Das Engagement von Apollo war damit fraglich geworden. Infineon will den Erlös aus der Kapitalerhöhung in Höhe von 725 Millionen Euro vorrangig zum Schuldenabbau nutzen.

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(dpa) / (jk)