Wendiger Neuling: der Infiniti FX50S
Im Stile des BMW X6 soll der Infiniti FX50S auch in Europa Erfolg haben. Was ihm fehlt, ist ein sparsamer Diesel, dafür macht die Allradlenkung das SUV erstaunlich wendig – und Auffallen wird man garantiert
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Hamburg, 30. September 2009 – Der Infiniti FX50S kommt zu einem guten Zeitpunkt nach Europa, auf die Kreuzung aus SUV und Coupé hat uns ja schon der BMW X6 vorbereitet. Nissans edler Tochter wurde bisher nur in den USA vertrieben, fand in Unterschied zu Lexus bisher nicht den Weg nach Europa. Jetzt ist es so weit: Am 3. Oktober 2009 startet der erste deutsche Infiniti-Händler in Hamburg den Verkauf.
Beinahe elegant
Der FX50S macht durchaus Eindruck. Seine geschwungene Linienführung verbirgt geschickt die Größe dieses SUV, und das coupéförmige Dach lässt den Wagen niedriger und gestreckter wirken. Und da wir mit Coupé-Dächern so unsere Erfahrungen haben, setzen wir uns gleich erstmal auf die Rückbank – kein Problem. Das Dach ist weit entfernt, zudem drückt auch nicht die Rücklehne der Vordersitze gegen die Knie. Das serienmäßige Ledergestühl ist hinten wie vorne bequem und Langstrecken-tauglich. Sportlich ambitionierte Fahrer können sich vorne elektronisch einen brauchbaren Seitenhalt einstellen.
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Neues Gesicht in Europa: Der Infiniti FX50S
Transport unterm krummen Dach
Der Kofferraum des Japaners liegt sehr hoch, dafür hat er aber immerhin keine Ladeschwelle. 410 Liter Gepäckvolumen sind in dieser Fahrzeugklasse nicht unbedingt ein Gardemaß, bei umgelegter Rückbank fasst er bis zu 1305 Liter. Zum Vergleich: Ein kleinerer BMW X3 kommt auf 480 bis 1560 Liter – hier fordert das Coupédach des Infiniti seinen Tribut. Die Verarbeitung der Fahrzeugkabine wirkt hochwertig, die Nähte und das von Hand eingepasste Holz überzeugen. Allerdings bemerken wir gerade im Fond auch ungleichmäßige Spaltmaße und nicht ganz so perfekt eingepasste Kunststoffteile.