Die Mini-Benziner werden effizienter
Mit stärkeren und sparsameren Ottomotoren, einer speziellen Spar-Linie und dem neuen One Cabrio schickt Mini seine Modelle Mini, Clubman und Cabrio ins Jahr 2010. Alle Motoren erfüllen die Euro-5-Norm
- Henry Dinger
München, 14. Januar 2010 – Ursprünglich war der Mini vor allem als Lifestyle-Flitzer gedacht. Bei seinem Erscheinen ging es nicht so sehr darum, ihn als Sparmobil zu positionieren. Zumindest die von Tritec stammenden Benziner konnten in dieser Hinsicht ohnehin keine Heldentaten vollbringen. In der zweiten Generation ab 2006 gab es dann moderne Motoren aus einer Generation mit PSA. Zudem wuchs immer mehr die Erkenntnis, dass der Mini eine große Rolle spielt, um den Flottenverbrauch von BMW zu senken. Nun kommt die dritte Generation der Motoren, laut BMW stammen sie nicht mehr aus der PSA-Kooperation. Dass sie die Euro 5 erfüllen, erwartet man auch, aber auch effizienter sind sie geworden – sprich sparsamer und leistungsfähiger.
Cooper S mit neuem Motor
Aufhorchen lassen vor allem die neuen Motoren für den Cooper-S: Erstmals werden der Twin-Scroll-Turbolader und die Benzin-Direkteinspritzung mit einer vollvariablen Ventilsteuerung auf der Einlassseite kombiniert. Dabei können Hub und Öffnungsdauer der Einlassventile variiert werden. Diese Technik, die auf Grundlage der bei BMW-Motoren eingesetzten Valvetronic entstand, soll das Ansprechverhalten des Motors optimieren und geringere Verbrauchs- und Emissionswerte ermöglichen.
Die Maschine erreicht ihre Höchstleistung von 135 kW (184 PS) bei 5500 U/min. Bei 1600 Umdrehungen steht das maximale Drehmoment von 240 Nm zur Verfügung. Es lässt sich mittels Overboost kurzzeitig auf bis zu 260 Nm steigern. Den Spurt von null auf 100 km/h absolviert der Cooper S innerhalb von 7,0 Sekunden, seine Spitze beträgt 228 km/h. Der Verbrauch im NEFZ sinkt um 0,4 auf 5,8 Liter je 100 Kilometer, die CO2-Emission um 13 auf 136 g/km.