Peoplesoft lehnt auch erhöhtes Oracle-Angebot ab
Der Preis von 26 Dollar je Aktie spiegele nicht den wahren Wert des Unternehmens wider, ist man sich bei Peoplesoft sicher.
Das US-Softwareunternehmen Peoplesoft hat auch das aufgestockte Übernahmeangebot seines großen Konkurrenten Oracle als zu niedrig abgelehnt. Der Preis von 26 Dollar je Aktie spiegele nicht den wahren Wert des Unternehmens wider, ist man sich bei Peoplesoft sicher. Oracle hatte vor kurzem das Angebot von zuvor 19,50 Dollar je Aktie erhöht. Die Offerte hat damit ein Gesamtvolumen von 9,4 Milliarden Dollar.
Oracle ist mit dem seit Monaten laufenden Angebot bisher kaum vorangekommen -- nach Ansicht von Oracle aber nicht etwa wegen des geringen Kaufpreises, sondern wegen Peoplesofts aggressiver Rabattpolitik, die für Oracle zu massiven Rückzahlungsverpflichtungen führen könne, und daher die Aktionärsbereitschaft schwäche, an den Geschäftserfolg eines fusionierten Konzerns zu glauben. Oracle versucht daher bereits, den Peoplesoft-Vorstand mit eigenen Kandidaten zu besetzen -- was Peoplesoft natürlich ebenfalls nicht auf sich sitzen lässt. (jk)