ADAC-Sommerreifen-Test 2010

Wie gewohnt veröffentlicht der ADAC kurz vor Frühlingsbeginn einen neuen Sommerreifen-Test. Wieder einmal schneiden dabei einige Billigmarken aus Fernost schlecht ab

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Von
  • Matthias Nauman
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München, 24. Februar 2010 – Wie jedes Jahr veröffentlicht der ADAC kurz vor Frühling seinen Sommerreifen-Test. Diesmal haben sich die Prüfer Gummis in zwei beliebten Größen vorgenommen: 185/65 R15 H und 225/45 R17. Das fast schon gewohnte Fazit der Prüfer: Wer beim Reifenkauf zu sehr auf den Geldbeutel schaut und sich deshalb für "fernöstliche Billigreifen" entscheidet, erhöht damit sein Unfallrisiko deutlich. Teilweise sei mit solchen Reifen der Bremsweg auf nasser Straße 70 Prozent länger als bei hochwertigen Modellen.

Die Dimension 185/65 R15 H gewinnt dem Automobilclub zufolge wieder an Bedeutung. Außer bei älteren Fahrzeugen aus der unteren Mittelklasse passt diese Reifengröße auf auf die Felgen vieler neuer Kleinwagen. Von den 19 in dieser Kategorie getesteten Modellen erhielten fünf die Note "besonders empfehlenswert", neun weitere wurden als "empfehlenswert" eingestuft. Bei fünf Produkten raten die Tester vom Kauf ab.

ADAC-Sommerreifen-Test 2010 (3 Bilder)

Der ADAC hat Sommerreifen in zwei Größen getestet.

Die Plätze in der Spitzengruppe teilen sich drei teurere Hersteller mit zwei günstigeren Angeboten. Testsieger ist der relativ neue Pirelli Cinturato P6, der 2009 noch wegen großer Qualitätsschwankungen aus dem Test genommen wurde. Alternativ zu den teuren Produkten finden sich der Uniroyal RainExpert und erstmalig der Nokian H unter den Top fünf. Überzeugen konnten auch Reifen von Continental und Dunlop.