VW will mit E-Modellen 2013 auf den chinesischen Markt
VW will mit Elektrofahrzeugen auf dem chinesischen Automarkt seine Position ausbauen. Im Rahmen der Automesse in Peking stellte VW-Chef Winterkorn die Pläne vor. Gleichzeitig wurde eine neue Studie enthüllt
Peking, 26. April 2010 – Dem Volkswagen-Konzern wurde von Kritikern lange Zeit vorgeworfen, das Thema Elektromobilität zu vernachlässigen. Nun hat sich der VW-Chef Martin Winterkorn anlässlich der „Auto China 2010“ (25. April bis 2. Mai 2010) erstmals zu den mittelfristigen Zielen geäußert. China spielt demnach in den Plänen von Europas größtem Autohersteller eine zentrale Rolle.
SchlĂĽsseljahr 2013
Auf dem boomenden chinesischen Markt will VW auch bei den Elektroautos Marktführer werden. Die Produktion von Elektroautos in China solle 2013/2014 anlaufen, teilte der Konzern am Freitag auf der Automesse in Peking mit. VW-Chef Martin Winterkorn sagte, China sei der weltweit wichtigste Markt für den Volkswagen-Konzern. Der Erfolg der Elektromobilität in China sei ausschlaggebend für die globale Umsetzung der Elektromobilitäts-Strategie. VW habe als Mehrmarkenkonzern „wie kein Zweiter“ das Zeug dazu, dem Elektroauto zum Durchbruch zu verhelfen. Nach dem Willen der Konzernleitung soll das Jahr 2013 zum „Schlüsseljahr“ für Elektroautos werden.
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VW zeigt den E-Lavida fĂĽr den chinesischen Markt.
Zusammenarbeit mit anderen Firmen
VW will 2013 Elektroversionen der Modelle Golf, Jetta und des neuen Kleinstwagen Up! auf den Markt bringen. Als Schlüssel für den Erfolg gilt die Entwicklung leistungsstarker und zugleich preiswerter Lithium-Ionen-Batterien. Volkswagen arbeitet dabei mit mehreren Partnern zusammen – unter anderem den japanischen Elektronikkonzernen Toshiba, Sanyo und dem chinesischen Autobauer BYD. Letzterer arbeitet auch mit Daimler zusammen.