Blaupunkt TravelPilot 700 im Test

Seite 2: Blaupunkt TravelPilot 700 im Test

Inhaltsverzeichnis

Überzeugen kann das Gerät durch seine außergewöhnlich umfangreiche Ausstattung: Die Navigation wird durch eine Spracheingabe, Text-to-Speech und TMC-Verkehrsmeldungen erleichtert. Kartenmaterial ist für ganz Europa vorinstalliert. Doch der TravelPilot 700 ist mehr als ein Navigator – er ist ein portables Multimediasystem. Eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung fürs Handy, einen MP3- und Videoplayer oder einen Bildbetrachter findet man auch bei hochwertigen Lotsen der Konkurrenz. Doch beim Blaupunkt gibt es darüber hinaus einen Fernsehempfang über DVB-T. Per WLAN ist ein drahtloser Zugang ins Internet möglich: Der Nutzer kann sowohl im World Wide Web surfen als auch seine E-Mails abrufen. Als Office-Funktionen stehen ein Kalender, ein Diktiergerät sowie Reader für Word-, Excel-, PowerPoint- und PDF-Dateien zur Verfügung. Die Kamera schließlich kann auch zum Aufnehmen von Fotos und Videos genutzt werden.

Nicht gerade günstige 599 Euro verlangt Blaupunkt für den mobilen Alleskönner. Eine etwas abgespeckte Variante mit Videonavigation bietet für 100 Euro weniger auch der TravelPilot 500. Im Juli 2009 soll dann der weiterentwickelte TravelPilot 510 auf den Markt kommen: Dieser ermittelt zusätzlich den Radius von Kurven und berechnet daraus die dort mögliche Höchstgeschwindigkeit. Außerdem warnt das Navi den Fahrer bei zu geringem Abstand zum Vordermann und erkennt nicht nur Schilder mit Tempo­limit, sondern auch Überholverbote. Beim TravelPilot 700 bleibt ein etwas zweischneidiger Eindruck: Es ist ein gutes Mobilnavi mit vielen Funktionen – doch ausgerechnet die videobasierten Neuerungen sind noch nicht ausgereift. (imp)